Die beiden Seelsorger, Lucas Kägi und Simon Niederer durften in der bis auf den letzten Platz gefüllten Halle die Primarschulkinder und deren Lehrerinnen, die Band «Ribel Steaks» und die Jugendmusik Marbach-Kriessern begrüssen, die mit ihren Beiträgen während und nach dem Gottesdienst den Anlass musikalisch begleiteten. Die diesjährige Fastenaktion steht unter dem Motto «Klima braucht Nahrung» und dem Kampf für Aufbau und Anbau und gegen den Raubbau. Dabei steht das zentralafrikanische Land Kamerun im Mittelpunkt.
Niederer und Kägi nahmen das «Vater Unser» unter die Lupe, um darauf aufmerksam zu machen, dass auch wir hierzulande etwas dazu beitragen können. Der Satzteil: «…und führe uns nicht in Versuchung…» sollte gerade auch in der Fastenzeit ein bisschen genauer beachtet werden. Genuss in Mass, Ruhe in der Natur statt Sucht in den digitalen Kanälen – und ab und zu ein Verzicht, statt massloser Konsum.
Im Anschluss an den Gottesdienst durfte eine schmackhafte Suppe mit oder ohne Wienerli genossen werden. Auch das feine Dessertbuffet konnte sich sehen lassen. Die «Lismirunde», die im Vorfeld fleissig gestrickt, gehäkelt und gebastelt hat, präsentierte einen farbenfrohen und ansprechenden Stand. Den grossartigen Erlös von 400 Franken legten die Frauen in den Spendentopf für die Fastenaktion. Die Marbacherinnen und Marbacher spendeten am Suppentag für die «Fastenaktion Kamerun» insgesamt die Summe von 3'369.70 Franken. Für die Gemeinschaft und die Gemeinde ist es wichtig, dass ein Anlass wie der Suppentag unbedingt erhalten bleibt.
Grosser Andrang am Suppentag