Im ersten Spiel traf Widnau auf den STV Vordemwald, den Sieger der NLB-West. Widnau zeigte sich zu Beginn etwas nervös. Beim ersten Time-out im ersten Satz lag Widnau 4:6 zurück. Der erste Satz ging mit 11:8 an Vordemwald. Im zweiten fand Widnau besser ins Spiel. Die Rheintaler legten mit 6:1 vor, doch wieder kam der Gegner wegen Widnauer Fehlern auf 5:6 heran. Routinier Juliano Fontoura kam für Robin Ullrich in den Angriff. Diese Routine ermöglichte es Widnau, fünf Punkte in Folge zum Satzgewinn zu sichern. Nun kam es zu zwei geplanten Wechseln in der Defensive. Für Marco Bognar und Jun Heule kamen Dominik Spirig und Gian Kunz. Widnau gelang es unbeirrt weiterzuspielen und gewann auch den dritten Satz mit 11:5. Doch Vordemwald gab nicht auf und entschied den vierten Satz für sich. Im Entscheidungssatz ging es äusserst umkämpft zu. Doch die Rheintaler behielten die Nerven und sicherten sich den Entscheidungssatz mit 11:6.
Entscheidungsspiel gegen Wigoltingen
Nun ging es ins Entscheidungsspiel gegen Wigoltingen. Das Spiel startete ausgeglichen und Widnau lag mit 6:5 vorne. Doch Wigoltingen gelangen vier Punkte in Serie und legte auf 9:6 vor. Dieser Rückstand reichte aus und sicherte Wigoltingen den ersten Satz mit 11:9. Der zweite Satz war hart umkämpft. Mit 10:9 war es abermals der Gegner, der zu ersten Satzbällen kam. Die Widnauer wehrten Satzball um Satzball ab und erspielten sich beim 14:13 den ersten eigenen Satzball. Wigoltingen wehrte ab, es kam zum Entscheidungspunkt. Die Rheintaler verwerteten ihr Anspiel nicht, Wigoltingen kam zum Aufbau und punktete über die Seite zum 15:14. Damit stand es nun 2:0 für Wigoltingen und Widnau mit dem Rücken zur Wand.
Im dritten Satz legte Widnau auf 7:5 vor. Auf Seiten der Wigoltinger kam es beim Spielstand von 5:4 für Wigoltingen, zu einem Wechsel im Angriff. Für Res Rebsamen kam der ehemalige Nationalspieler Ueli Rebsamen ins Spiel. Widnau liess sich davon nicht beeindrucken und legte auf 7:5 vor. Aber die Thurgauer schlugen zurück und legten auf 8:7 vor. Widnau konterte und kam beim 10:8 zu Satzbällen. Allerdings gelang es den Widnauern auch diesmal nicht, einen solchen zu gewinnen. Sie mussten sich mit 11:13 geschlagen geben. Damit verbleibt Widnau für eine weitere Hallensaison in der Nationalliga B.
Timo Wild verlässt Widnau
Dieses Spiel war zugleich die letzte Partie von Angreifer Timo Wild für Widnau. Dieser kehrt auf kommende Feldsaison zu seinem Heimverein, der FG Rickenbach-Wilen, zurück. Dies aufgrund einer stark veränderten Situation in seinem Heimverein. Faustball Widnau dankt Timo für seinen Einsatz in den letzten Jahren.
Widnau: Yanick Linder, Gian Kunz, Dominik Spirig, Jun Heule, Timo Wild, Robin Ullrich, Marco Bognar.
Widnau verliert das Entscheidungsspiel um den Aufstieg gegen Wigoltingen mit 0:3