Kurz nach 16.15 Uhr erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung, dass während eines kurzen lokalen Gewitters ein Blitz in eine Scheune eingeschlagen sei. Auskunftspersonen berichteten, dass nun das Gebäude im Esch-Steintal in Flammen stehen würde.
Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, war die Scheune in Vollbrand. Es befanden sich keine Personen mehr im Gebäude, aber vier Schweine. Die Tiere konnten von der Feuerwehr lebend aus dem Stall gerettet werden. Für die Überprüfung des Gesundheitszustandes der geretteten Tiere wurde eine Tierärztin aufgeboten. Die Tiere blieben unverletzt.
Heikle Lage nahe am Wald
Die Löscharbeiten zeigten sich herausfordernd, teilt die Kantonspolizei St. Gallen mit. Das Wasser musste in der ersten Phase aus einem weiter unten liegenden Bach gespiesen werden, bevor Wasser aus dem Hydrantennetz entnommen werden konnte. Für den Anschluss an das Hydrantennetz wurde eine rund fünf Kilometer lange Wasserleitung gelegt. Zudem befand sich der Brand in Waldesnähe. Das Gebiet musste stetig mit einer Drohne auf weitere Brandherde kontrolliert werden.
Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen. Das Gebäude wurde kontrolliert abgerissen, damit sämtliche Flammen und Glutnester gelöscht werden konnten. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren hunderttausend Franken.
Im Einsatz standen die zuständige Feuerwehr mit rund 70 Angehörigen, der vorsorglich aufgebotene Rettungsdienst, ein Vertreter der Gebäudeversicherung, der Umweltschadendienst des Kantons St.Gallen sowie die Kantonspolizei St.Gallen mit mehreren Patrouillen und Fachspezialist/-innen.
Viehscheune im Toggenburg nach Blitzschlag in Vollbrand – Schweine gerettet