Berneck 28.02.2025

Umzug in Provisorium: Schülerhort bekommt mehr Platz

Weil der Schülerhort zu klein ist, wird neben dem Schulhaus Stäpfli ein grösseres Provisorium errichtet.

Von gk
aktualisiert am 28.02.2025

Der Schülerhort am Sportplatzweg bezieht bald neue Räumlichkeiten. Dies, weil Schu­len im Kanton St. Gallen per 
1. August 2024 dazu verpflichtet sind, Schülerinnen und Schülern des Kindergartens und der Primarschule eine bedarfsgerechte, schulergänzende Betreuung anzubieten.

Bedarfsgerecht wären demnach fünf Quadratmeter pro Kind. Bei aktuell 18 bis 20 Kindern, kann das im Schülerhort derzeit nicht gewährleistet werden. Am bestehenden Stand­ort beträgt die Gesamtfläche 100 Quadratmeter, davon stehen knapp 65 Quadratmeter für die Betreuung der Kinder zur Verfügung. Zudem werde die Anzahl der Kinder künftig voraussichtlich weiter steigen, schreibt der Gemeinderat in einer Mitteilung.

Der bisherige Schülerhort in Berneck liegt am Sportplatzweg 1.
Der bisherige Schülerhort in Berneck liegt am Sportplatzweg 1.
Bild: Monika von der Linden

Erweiterung ist 
nicht vorgesehen

Im Winter wurden deshalb Möglichkeiten zur Vergrösserung des Schülerhorts überprüft. In Abstimmung mit der kantonalen Empfehlung definierte die Gemeinde eine Zielgrösse von 150 bis 180 Quadratmetern. Eine Erweiterung des Horts am Sportplatzweg ist nicht vorgesehen, die baurechtlichen Vorschriften sind zu komplex und eine Erweiterung zudem sehr kostenintensiv. Der Gemeinderat entschied sich daher, eines der Gemeindegrundstücke zu nutzen.

Beim Schulhaus Stäpfli steht die östliche Teilfläche eines solchen Grundstücks zur Verfügung. Der Gemeinderat hält das Gelände für einen idealen Standort, zumal sich in der Nähe ein Spielplatz, Sportplätze, eine Turnhalle und eine Schule befinden. Im Verlauf des Jahres soll auf dem Grundstück ein Provisorium errichtet werden, im Herbst soll der Betrieb bereits laufen.

Die Richtofferten belaufen sich auf 350’000 bis 400’000 Franken. Unter Berücksichtigung der noch zusätzlich anfallenden Gestaltungsarbeiten des Aussenraums, stellte der Gemeinderat einen Investitionskredit von 450’000 Franken ein.

Eine Investition in die
zukünftige Generation

Mit der Umsetzung des neuen provisorischen Standorts soll mit angemessenen Räumen und ausreichenden Flächen sichergestellt werden, dass die Kinder auch zukünftig bestmöglich betreut und gefördert werden, so die Gemeinde. Aus Sicht des Gemeinde­rats handle es sich nicht nur 
um eine finanzielle Investition, sondern vielmehr um eine Investition in die zukünftige Generation.

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