«Die Meinungen der anwesenden Mitglieder gingen dabei weit auseinander», schreibt die Ortspartei in einer Mitteilung. Schlussendlich standen vier Nein-Stimmen drei Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen gegenüber. Die Ortspartei werde sich nun im bald beginnenden Abstimmungskampf aktiv für den Erhalt einer eigenständigen Feuerwehr in St. Margrethen einsetzen, heisst es weiter. In St. Margrethen wird am 18. Mai an der Urne über die Vorlage abgestimmt. Vorgängig findet dazu am 30. April eine Informationsveranstaltung der Gemeinde statt.
St. Margretehn und Diepoldsau sollen eigene Depots behalten
«Feuerwehr der Zukunft» heisst das Projekt, mit dem die sechs Gemeinden im Unteren Rheintal ihre Struktur verbessern wollen. Neben dem Zusammenschluss dreier Feuerwehren zu einem Zweckverband soll in Heerbrugg ein neues Hauptdepot gebaut werden. Die Depots in St. Margrethen und Diepoldsau sollen als Aussenstellen weiter betrieben und vom Zweckverband gemietet werden. Die übrigen Standorte in Balgach, Berneck, Heerbrugg und Widnau werden langfristig nicht mehr gebraucht. Die Gemeinden können die Areale anders nutzen.
Bereits zweimal Ja zum Zweckverband
Als zweite Gemeinde nach Berneck in der letzten Woche stimmte auch Widnau am Montagabend dem Zweckverband Feuerwehr Unteres Rheintal zu. Dieser wird nur dann realisiert, wenn auch noch Diepoldsau, Au und Balgach zustimmen. Sollte die Urnenabstimmung in St. Margrethen negativ ausfallen, wird der Verband trotzdem gegründet und das neue Hauptdepot in der Rosenbergsau Heerbrugg gebaut.
SVP-Ortspartei spricht sich gegen Zweckverband Feuerwehr aus