SVD Diepoldsau-Schmitter will die länger als ein Jahr dauernde Siegesserie fortsetzen | Der Rheintaler

Faustball 30.11.2023

SVD Diepoldsau-Schmitter will die länger als ein Jahr dauernde Siegesserie fortsetzen

Die Männer des SVD Diepoldsau-Schmitter sind in der Hallenmeisterschaft seit über einem Jahr ungeschlagen. Das wollen sie am Doppelspieltag in Jona und Oberentfelden beibehalten.

Von mm
aktualisiert am 30.11.2023

Bereits am Samstag um 9 Uhr wird in Jona der Spieltag angepfiffen. Dort wartet als erster Gegner der STV Oberentfelden auf die Rheininsler. Die Aargauer wurden in der Hinrunde mit 3:0 dominiert, zeigten aber vor allem im dritten Satz ihre Qualitäten, wo sich Diepoldsau den Sieg erst in der Verlängerung sichern konnte. Das von Rekordnationalspieler Koni Keller trainierte Oberentfelden gilt als kampfstarkes Team, das sich jeweils erst geschlagen gibt, wenn der letzte Ball gespielt ist.

Nach einem Spiel Pause kommt es zum Duell mit dem Heimteam. Jona befindet sich für viele überraschend auf dem zweiten Platz, hat jedoch einen Spieltag mehr als Elgg-Ettenhausen absolviert. Das mit sehr jungen Spielern gespickte Team überzeugt mit solider Abwehr und viel Power im Angriff. Trotzdem ist Diepoldsau nicht zuletzt wegen der grösseren Routine Favorit, was es auch von Beginn an unter Beweis stellen will.

Klare Rollenverteilung
im Derby gegen Widnau

Am Sonntag in Oberentfelden sind ab 12 Uhr Elgg-Ettenhausen und Widnau die Kontrahenten von Diepoldsau. Bei optimalem Verlauf  kann Diepoldsau in diesen Spielen bereits die Teilnahme am Finalevent sichern.

Aber die Aufgaben werden nicht leicht zu bewältigen sein, denn mit Elgg-Ettenhausen wartet im ersten Spiel ein Gegner, der diese Saison ebenfalls wieder ein Wörtchen um den ­Titel mitreden will. Zum Abschluss der Doppelrunde steht mit dem Derby gegen Widnau ein weiteres brisantes Duell auf dem Programm. Die Rollen sind zwar klar verteilt, denn Widnau liegt noch ohne Punkte am Tabellenende und Diepoldsau mit erst einem Satzverlust an der Spitze. Gerade deshalb gilt es, achtsam zu sein: Der Gegner ist zwingend auf Punkte angewiesen, hat gegen den Tabellen­führer aber nichts zu verlieren. Nebst der Finalevent-Quali peilt das Team um Captain Malik Müller an, die Siegesserie auszubauen und ungeschlagen in die Weihnachtsferien zu gehen. Das wären gute Vorzeichen für den Champions-Cup im ober­österreichischen Freistadt, der Mitte Januar bereits ein Jahres-Highlight sein wird.