Staaderinnen verlieren gegen den FC Wädenswil deutlich | Der Rheintaler

Fussball 06.11.2023

Staaderinnen verlieren gegen den FC Wädenswil deutlich

Obwohl Staad bei Ballbesitz in Halbzeit eins stark war, lag es nach 23 Minuten 0:3 hinten. Im Vergleich zum Spiel in der ersten Cuprunde gegen den gleichen Gegner (5:2), wurde die Geschichte umgekehrt geschrieben.

Von ri.
aktualisiert am 06.11.2023

Im Cup war Wädenswil spielbestimmend und lag zur Pause 0:3 hinten. Nun erging es Staad so. Wie in der ganzen Saison, fehlte es vor dem Tor und beim letzten Pass an Präzision und Überzeugung. So blieben die Staaderinnen zum fünften Mal in dieser Vorrunde ohne Torerfolg.

Der Start gelang bei Regen gut. Die Heimelf war bemüht, den Ball in den eigenen Reihen zu halten und sich vor das gegnerische Tor zu kombinieren. Wädenswil überbrückte indes das Mittelfeld oft mit weiten Bällen. In den ersten Minuten kam Staad mehrfach gefährlich vor das gegnerische Tor. Ein Abschluss von Celine Wehrle war zu zentral und stellte die Torfrau von Wädenswil vor keine Probleme. Eine weitere Chance hatte Sabrina Petriella, ihr Schuss wurde aber im letzten Moment geblockt.

In Minute zehn unterlief der Heimelf ein Querschläger, der einer Zürcherin den Weg aufs Tor öffnete. Mit einem Lob über Bettina Huber ging Wädenswil entgegen des Spielverlaufs in Führung. Staad liess sich nicht beeindrucken und spielte weiter wie bisher. Es gab gute Angriffe über die Flügel, aber keiner davon war von Erfolg gekrönt. In Minute 18 wurde Selina Frischknecht von zwei Gegnerinnen unter Druck gesetzt. Ihr Einsatz, die Staaderin wurde am Fuss getroffen, war grenzwertig. Der Schiedsrichter liess laufen und Wädenswil erhöhte auf 2:0.

Leistungssteigerung wird nicht belohnt

Staad verlor nun zu oft den Ball im Aufbau. In der 23. Minute wusste sich Sophie Rolinger nach einem solchen Verlust nur noch mit einem Foul zu helfen. Den fälligen Freistoss aus zen­traler Position verwandelten die Gäste zum 3:0. Trotz des Rückstands liess sich Staad nicht entmutigen, suchte das Anschlusstor. Shania Vogt kam aus guter Position zum Abschluss, jedoch ebenfalls erfolglos. Als Halbzeit eins fertig war, war die Konsternation bei Staad gross. Obwohl es eine klare Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten Spielen gezeigt hatte, lag man um drei Tore hinten.

Für die zweite Hälfte nahm Staad sich vor, nochmals alles in die Waagschale zu werfen. Dies gelang phasenweise ordentlich, aber im Vergleich zur ersten Hälfte konnten sich die Staaderinnen nicht mehr so gut vor das gegnerische Tor kombinieren. Dies hatte mit der Taktik der Gegnerinnen zu tun, die sich zurückzogen und die Räume enger machten. Wegen des Wetters wurde der Platz weicher und rutschiger, was den Spielfluss nicht förderte. So fehlten auf beiden Seiten gute Chancen. Am Ende resultierte nach ereignisarmer und torloser Halbzeit eine 0:3-Heimniederlage für Staad. Im Ergebnis zeigt sich die teils ansprechende Leistung des Heimteams nicht.

Frauen, 1. Liga, Gruppe 2
Staad – Wädenswil 0:3, Lugano – Widnau 5:0, Gambarogno – Schwyz 1:1, Luzern II – Baar 0:0, Eschenbach – Uri 5:1, Balerna – Zürisee 0:1.
Rangliste: 1. Lugano 10/27, 2. Luzern II 10/23, 3. Wädenswil 10/20, 4. Eschenbach 10/20, 5. Gambarogno 10/16, 6. Zürisee 10/11, 7. Staad 9/10, 8. Baar 10/9, 9. Schwyz 10/9, 10. Balerna 9/8, 11. Uri 10/6, 12. Widnau 10/6.
Staad: Huber; Rolinger (73. Spitzer), Joos, Boehrer, Frischknecht (77. Gökce); Gyr, Trzaskowski, Wehrle, D. Egli (46. Holstein); Petriella (46. Eiler), Vogt (73. Studach-Bisquolm).