Eine Woche nach dem Weltmeistertitel 2024 stürzte Alexander Schawalder mit dem Rad und zog sich einen Oberschenkelhalsbruch zu. Mit einer allzu langen Pause rechnete er nicht: «Im Januar war ich noch überzeugt, an den Rennen teilnehmen zu können. Leider hat sich beim letzten Untersuch herausgestellt, dass die Heilung langsamer verläuft als erwartet», sagt Schawalder. Grund dafür seien einige unerwartete Komplikationen, die bei der Operation aufgetreten seien.
Trotz intensiver Physiotherapie dauere es ein ganzes Jahr, bis alles wieder so intakt ist wie vor dem Unfall. Schawalder sagt, er hoffe, sein Bein sei dann wieder zu 100 Prozent «einsatzfähig». Dann fragt er rhetorisch: «Ich brauche weiterhin viel Geduld und welcher Sportler hat das schon?»
«Schawi» wird seine beiden Titel nicht verteidigen können