Innerhalb einer Woche sind in der Ländernach in Widnau und Marbach zweimal zahlreiche Fische verendet. Während beim ersten Vorfall Farbrückstände entdeckt wurden, fanden die Behörden diesmal keine Auffälligkeiten. Laut Polizei besteht zwischen den beiden Fällen kein Zusammenhang.
Am Mittwoch um 8.30 Uhr ging bei der Notrufzentrale St. Gallen die Meldung ein, dass sich in der Ländernach zahlreiche tote Fische befinden, worauf die eingerückten Einsatzkräfte im Bereich zwischen der Unterdorfstrasse und dem Binnenkanal rund 100 tote Fische feststellten. Die Polizei steht vor einem Rätsel: Vertreter des Umweltschadendienstes führten am Gewässer mehrere Kontrollen durch, stellten aber keine Auffälligkeiten fest.
Bereits letzte Woche sind in der Ländernach, oft auch Länderenaach genannt, auf Marbacher Boden ebenfalls viele Fische verendet. Damals wurden im Gewässer Farbrückstände entdeckt. Wie sie dorthin gelangt sind, weiss die Kantonspolizei St. Gallen immer noch nicht. Auf Anfrage gibt sie bekannt, dass sie zwischen den beiden Fällen keinen Zusammenhang erkennt.
Rätselhaftes Fischsterben in der Ländernach: Rund 100 tote Fische eingesammelt