Ortspartei will sich bei Personalsuche einbringen | Der Rheintaler

Widnau 22.03.2023

Ortspartei will sich bei Personalsuche einbringen

An der Hauptversammlung der SVP Widnau wurde ­Fabian Benz zum kantonalen Delegierten gewählt.

Von pd
aktualisiert am 23.03.2023

Die SVP Widnau hielt kürzlich unter der Leitung des Präsidenten Erich Breitenmoser ihre 24. ordentliche Hauptversammlung im Restaurant Rosengarten ab. Die statutarischen Traktanden wurden speditiv ­erledigt. Fabian Benz wurde zum kantonalen Delegierten gewählt. Der Parteipräsident warf einen Blick auf das vergangene Vereinsjahr. Mit Bruno Seelos hat die Gemeinde Widnau einen neuen Gemeindepräsidenten gewählt. Er wird sein Amt in Kürze antreten.

Aufgrund des überraschenden Rücktritts des Widnauer Schulpräsidenten Richard Dünser und des Rücktritts einer Schulrätin kommt es im laufenden Jahr zu Ersatzwahlen. Die SVP-Ortspartei will sich aktiv an der Suche nach einem neuen Schulratsmitglied und für das Schulratspräsidium beteiligen.

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Mitgliederversammlung durften die anwesenden Vereinsmitglieder gemeinsam mit den Gästen, der Nationalrätin und Ständeratskandidatin Esther Friedli und Nationalrat Roland Rino Büchel das Nachtessen geniessen. Die Gäste referierten anschliessend gemeinsam in einer Art «Frage und Antwort»-Gespräch. Dabei wurde über aktuelle Themen aus der laufenden Session der eidgenössischen Räte berichtet. Thematisiert wurde auch die Schweizer Neutralität im Zusammenhang mit direkten oder indirekten Lieferungen von Waffen und Munition an Länder, welche an einem bewaffneten Konflikt beteiligt sind.

Roland Büchel warnte vor dem Plan der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die – so die Auffassung des Politikers – künftig über Gesundheitsmassnahmen in allen Mitgliedstaaten inklusive der Schweiz entscheiden wolle.

Friedli und Büchel warnten zudem vor einem Ja bei der Abstimmung zum sogenannten «Stromfresser-Gesetz» am 18. Ju­ni. Nach Ansicht der SVP-Vertretenden stünde heute schon zu wenig Strom zur Verfügung und dieser sei zu teuer. Das Bundesgesetz wolle über die Ziele im ­Klimaschutz Heizöl, Gas, Diesel und Benzin als Energieträger verbieten. Heizen und Autofahren wären nur noch elektrisch möglich, so Friedli und Büchel. (pd)