«Unter der Leitung von Andreas Lüchinger konnte sich das Team auf und neben dem Platz kontinuierlich weiterentwickeln. Besonders beeindruckend war sein Gespür für junge Talente. Viele unserer heutigen Leistungsträger verdanken ihm die entscheidenden Schritte in ihrer Entwicklung», steht in der Mitteilung des Interregio-Leaders. Auch menschlich sei Lüchinger stets ein Gewinn für alle gewesen: «authentisch, loyal und stets teamorientiert.»
Keine sechseinhalb Stunden liess der FCW nach dem 1. April verstreichen, ehe er die Mitteilung versendete – wohl um sicher zu gehen, dass sie nicht als Aprilscherz aufgefasst wird, denn die Trennung war nicht absehbar. Wer auf Andreas Lüchinger folgt, ist zurzeit noch nicht bekannt, der Verein werde «zu einem späteren Zeitpunkt» wieder informieren. Ebenso ist in der Mitteilung von Daniel Lüchinger, Co-Trainer und Bruder von Andreas, nicht die Rede.
Der FC Widnau ist mit sechs Punkten aus drei Spielen erfolgreich in die Rückrunde gestartet und liegt in der Rangliste drei Punkte vor dem FC Seefeld ZH an der Spitze. Der Abstand auf die nächsten Verfolger, Balzers und Dardania SG, beträgt bereits acht Zähler. Am Sonntag, 14 Uhr, empfängt der FCW auf der heimischen Aegeten den Tabellenvorletzten aus Bazenheid.
Nach fünf Jahren legt der Widnau-Trainer sein Amt im Sommer nieder