In Mels trat St. Margrethen mit einer guten Startelf an und hielt auch lange mit. «Das 4:2 war für uns der Genickbruch», sagte Spielertrainer Besart Shoshi nach dem Viertelfinal. Dieses kassierte St. Margrethen in der 67. Minute, nachdem es sich ein zweites Mal herangekämpft hatte – beide Tore erzielte Rilind Shala – und damit zeigte, soliden Gegnern wie Mels nicht unterlegen zu sein. Am Ende fehlte das gewisse Etwas aber doch: «Wir hatten zu wenige Spieler, einige Verletzte und einige Abgänge. Das rechnet sich mit der Zeit halt schon», so Shoshi.Er sagte auch, seine Mannschaft wäre im Cup gern noch eine Runde weitergekommen, aber er könne mit dem Out leben. Wichtiger sei ohnehin, dass St. Margrethen in der 2. Liga den Ligaerhalt schaffe. Dieser ist sehr wahrscheinlich, aber drei Spiele vor Saisonschluss immer noch nicht in trockenen Tüchern. Am Dienstag, 15. Juni, 20 Uhr, gastiert das Spitzenteam Rorschach-Goldach auf der Rheinau.OFV-Cup, ¼-Final
Mels – St. Margrethen 4:2 (3:1)
Tore: 10. Stehlik 1:0, 12. Shala 1.1, 30. Stehlik 2:1, 41. Lipovac 3:1, 64. Shala 3:2, 67. Kalberer 4:2.St. Margrethen: Staudacher; Pozhari, Shoshi, Rexpehi, Axhija; Shala, Cetinkaya, Forgia, Hajrullahu; Maliqi, Sarac.