Widnau 21.03.2025

Herausforderungen als Chance: St. Jakobus Pfarrei stellt Weichen für die Zukunft

Der Präsident des Kirchenverwaltungsrats, Werner Barmettler, zieht eine positive Bilanz des vergangenen Jahres und stellt fest, dass das Vertrauen und die Zusammenarbeit innerhalb der Pfarrei gestärkt wurden. Strategische Ziele für die Zukunft wurden beschlossen.

Von mia
aktualisiert am 21.03.2025

In einer komplett neuen Aufstellung konnte der Präsident des Kirchenverwaltungsrats der St. Jakobus Pfarrei Werner Barmettler auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Er sagte:

Wir wollen zufriedene Kirchbürgerinnen und Kirchbürger sowie motivierte Mitarbeitende in der Pfarrei

Sein Gefühl sage ihm, dass die eingeschlagene Richtung auch die richtige sei. Die Zusammenarbeit mit den Ratskolleginnen und -kollegen des Zweckverband sei spürbar besser geworden. 74 Kirchenaustritten im Jahr 2024 seien zwar wesentlich weniger als 2023, jeder Austritt schmerze jedoch, nicht nur finanziell. Mittlerweile sei die Gruppe von Menschen ohne religiöse Zugehörigkeit die grösste in der Schweiz.  Und dennoch werden die Aufgaben im kirchlichen Umfeld immer grösser. Diesen Herausforderungen will man sich nicht nur in Widnau stellen, sondern überall. «Herausforderungen kann man auch als Chance nutzen», so Werner Barmettler.

Es schärft den Blick für das wesentlich und öffnet den Weg für neue Lösungen

Der Kirchenverwaltungsrat möchte mehr als nur verwalten, sondern als Rat aktiv sein. An einem Workshop unter der Leitung von Marcel Gamweger wurden strategische Ziele für die Legislatur erarbeitet. Diese stehen ganz im Zeichen einer positiven und nachhaltigen Entwicklung der Pfarrei. Aktives Pfarreileben, finanzielle Stabilität, Vertrauen, Transparenz und gegenseitiger Respekt sind nur einige Grundsätze des Rats. «Wir möchten den Glauben erlebbar machen», so Marcel Gamweger.

Jahresrechnung mit Gewinn

Auch Finanzchefin Marlene Sieber konnte Positives berichten. Die Jahresrechnung schloss mit einem Gewinn von 249'113 Franken ab. Das Budget 2025 sieht eine ausgeglichene Rechnung mit einem kleinen Gewinn von 6000 Franken. Sowohl die Jahresrechnung als auch das Budget wurden einstimmig angenommen.

Diskussionslos und ohne Gegenstimmen wurde auch der 25-jähirge Nino Sieber in den Kirchenverwaltungsrat gewählt. Die Wahl wurde nach dem Rücktritt von Birgit Törnell nötig. Gleichzeitig wählte die Kirchbürgerschaft Alejandra Toriz Ortiz in den Pfarreirat. Dass die Kirchbürgerschaft mit der Arbeit des Rats zufrieden ist, zeigten auch die persönlichen Gespräche beim Apéro nach der Kirchbürgerversammlung. 

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