Eine warme Jacke für die Ohren | Der Rheintaler

Hinterforst 17.02.2023

Eine warme Jacke für die Ohren

Heute erscheint die Debüt-EP des Newcomer-Duos Jarona. Die Gesichter dahinter sind keine unbekannten: Als «Jenna» standen die 25-jährige Jana Wirth aus Hinterforst und Rochus Burtscher aus dem Vorarlberg in den letzten Jahren auf der Bühne am Stangenfäscht, bei «Sommer im Park» und anderen Festivals.

Von Cassandra Wüst
aktualisiert am 17.02.2023

Jetzt will das Duo mit einer neuen Musikrichtung und neuem Bandnamen die Musikszene aufmischen. Dafür setzt Jarona auf  Deutschpop und lässt akustische und elektronische Elemente verschmelzen. Zwei Singles haben die beiden Anfang Jahr bereits herausgebracht. Heute folgt die erste EP «Warme Jacke». Und die soll die Hörerinnen und Hörer nicht nur äusserlich wärmen.

Jana, du hast über ein Dutzend Singles veröffentlicht und zig Auftritte als Jenna erlebt – weshalb hast du das nun aufgeben?
Jana Wirth: Letzten Sommer hatten Rochus und ich ziemlich genau den gleichen Gedanken. Wir wollten einen klaren roten Faden in unserer Musik und uns von englischen Songs trennen. Ausserdem war Jenna schon immer quasi ein Duo, nur dass Rochus im Hintergrund war. Jarona steht nun für eine zweiköpfige Band.

Wieso wolltet ihr euch von englischen Songs trennen?
Wir haben zwischen Englisch und Deutsch abgewechselt. Irgendwann war klar, es muss eine Entscheidung getroffen werden, damit ein klares Bild entsteht – sowohl für uns, als auch nach aussen. Mit Deutsch als Muttersprache in deutschsprachigen Ländern schaffen wir es so am besten, mit unseren Songs das auszudrücken und zu bewirken, was wir wollen.

Was hat sich für euch dadurch geändert?
Hinter den Kulissen hat sich praktisch nichts verändert. Nach aussen wurde aber aus der Singer-Songwriterin eine Deutschpop-Band.

Das hat bestimmt auch Vorteile.
Ja, wir können uns jetzt voll und ganz auf unsere deutschen Songs konzentrieren und wissen ziemlich genau, was, wie, wann passieren soll. Ausserdem vertreten wir nun ganz klar ein Genre und die Leute wissen besser, was sie erwartet.

Nun erscheint eure Debüt- EP. Was bedeutet sie euch?
«Warme Jacke» ist eigentlich unsere Visitenkarte. Wenn man diese Songs hört, weiss man, wer Jarona ist. Sie spiegeln alle unsere Facetten, wodurch kein Song dem anderen gleicht und dennoch ein stimmiges Gesamtbild entsteht.

 

Wovon handeln die Songs?
Es geht um wahre Geschichten, mit denen sich jeder gut identifizieren kann. Höhen und Tiefen gehören zum Leben dazu. Der Titel der EP «Warme Jacke» soll symbolisch für Schutz und Wärme stehen, vor allem in kalten Zeiten.

Sind auch Lieder aus «Jenna-Zeiten» darauf zu hören?
Die Singles «Raus hier», «Wo du bist» und «Halb 4» haben wir schon früher veröffentlicht. Da wir die Songs aber beide geschrieben haben und sie genau in unseren jetzigen Vibe passen, haben wir sie übernommen.

Was für Rückmeldungen habt ihr bereits erhalten?
Sehr positive. Ausserdem steigt die Zahl der Hörerinnen und Hörer auf den Streaming-Plattformen stetig an, was uns natürlich sehr freut.

Folgt bald der erste Live-Gig?
Bisher sind wir nur an privaten Anlässen gebucht. Jetzt, wo die EP erschienen ist, werden wir aber auf Auftritte-Jagd gehen. Durch die Veröffentlichungen wollen wir unbedingt unsere Musik den Menschen live näherbringen. Sei es auf kleineren Bühnen in der Umgebung, in Clubs oder auf den grossen Festivals – wir freuen uns auf alles, was kommt.