Ein Ja zum Gesundheitszentrum ist ein Ja zu Altstätten | Der Rheintaler

Stellungnahme 01.12.2023

Ein Ja zum Gesundheitszentrum ist ein Ja zu Altstätten

Das geplante Gesundheitszentrum in Altstätten ist ein Thema, das in der Bürgerschaft kontrovers diskutiert wird. Die FDP Altstätten unterstützt in einer Stellungnahme die Initiative der Altstätter Hausärzte, die eine Win-Win-Situation ist.

Von FDP Altstätten
aktualisiert am 01.12.2023

Die Bürgerversammlung zum Budget 2024 der Stadt Altstätten stösst auf grosses Interesse. So gross, dass sie aufgrund des überwältigenden und uner­warteten Ansturmes auf den 13. Dezember verschoben und in die Schöntal-Turnhalle verlegt werden muss.

Neben dem Pumptrack ist sicher auch das geplante Gesundheitszentrum in Altstätten ein Thema, das in der Bürgerschaft diskutiert wird. Die FDP Altstätten hat dazu eine klare Haltung. Die Rheintalerinnen und Rheintaler und Altstätten brauchen eine ambulante Gesundheitsversorgung vor Ort – alle von Jung bis Alt! Wir haben alle ein Recht darauf, gesundheitlich gut versorgt zu werden, und müssen uns deshalb für das geplante «öffentliche Gesundheitszentrum» einsetzen!

Da wollen sich vier ausgewiesene und sehr beliebte Hausärzte in Altstätten zusammentun und für uns alle ein Gesundheitszentrum aufbauen, wo gibt es das sonst noch? Der Hausärztemangel ist eine der grossen Baustellen in der schweizerischen Gesundheitspolitik – und zwar seit Jahren: Dem Land gehen die Hausärztinnen und -ärzte aus, weil sie sich zunehmend die Verantwortung für einen kleinen Betrieb und lange Arbeitszeiten nicht mehr antun wollen. Und gerade in dieser Zeit wollen vier Hausärzte in un­sere Stadt investieren und uns nach der leider sicheren Schliessung des Spitals eine sichere Grundversorgung bieten.

Die Realisierung des Gesundheitszentrums in Altstätten ist für die Stadt Altstätten sehr wichtig und erfreulich, weil damit ein öffentliches Interesse erfüllt wird.

Der Stadtrat möchte die Projektumsetzung mit einem befristeten, zinslosen Darlehen in der Höhe des Grundstückspreises (CHF 758100) unterstützen. Er «verzichtet» damit lediglich für einige Jahre auf einen Ertrag aus einem Boden, der bereits heute keinen solchen abwirft. Die beteiligten Ärzte investieren mehrere Millionen Franken aus dem eigenen Sack und auf eigenes Risiko in das Projekt. Dies ist wahrlich keine Bevorzugung Besserverdienender, sondern eine Win-win-Situation, bei der wir alle profitieren.

Die Ärzte verdienen für ihr Projekt unseren Respekt und unser Vertrauen.