Diepoldsau 18.11.2022

Dieses Jahr leuchten keine Weihnachtssterne im Zentrum

Die Gemeinde Diepoldsau reduziert die Weihnachtsbeleuchtung, um Strom zu sparen. Einen Christbaum gibt es trotzdem. Auf Nebenstrassen bleibt es nachts aus dem gleichen Grund generell dunkel.

Von gk
aktualisiert am 18.11.2022
Diepoldsau 18.11.2022

Dieses Jahr leuchten keine Weihnachtssterne im Zentrum

Die Gemeinde Diepoldsau reduziert die Weihnachtsbeleuchtung, um Strom zu sparen. Einen Christbaum gibt es trotzdem. Auf Nebenstrassen bleibt es nachts aus dem gleichen Grund generell dunkel.

Von gk
aktualisiert am 18.11.2022

Der Gemeinderat möchte nicht vollständig auf 
die Weihnachtsbeleuchtung verzichten, habe aber in seiner Sitzung vom 8. November beschlossen, weitere Energiesparmassnahmen umzusetzen.

Der Christbaum bei den Parkplätzen des ehemaligen Postgebäudes sei kleiner als in den vergangenen Jahren und brauche deshalb weniger Leuchtdekoration. Zum Einsatz kommt dort eine energieeffiziente LED-Beleuchtung. Aber:

Auf die zahlreichen Sterne an den Gebäuden im Zentrum wird dieses Jahr verzichtet

So heisst es in einer Mitteilung. Zudem wird die Strassenbeleuchtung auf Nebenstrassen zwischen 23 und 5 Uhr abgeschaltet. Davon ausgenommen sind die Kantonsstrasse zwischen Rheinbrücke und Zoll, die Schmitterstrasse, Oberrieterstrasse und Rheinstrasse. Damit folge die Gemeinde der Empfehlung der Vereinigung St. Galler Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten (VSGP).

Spareffekt lässt sich beziffern

Allein mit den getroffenen Sparmassnahmen bei der Strassen- und Weihnachtsbeleuchtung könne die Gemeinde Diepoldsau den Energieverbrauch von rund fünf Haushalten mit vier Personen à 4500 kW/h pro Jahr einsparen, ist dem Communiqué zu entnehmen. Im Hinblick auf die reduzierte Beleuchtung der Strassen empfiehlt die Gemeinde Fussgängern und Velofahrerinnen, sich mit Leuchtmitteln besser sichtbar zu machen.

Die Gemeinde stellt ab sofort eine beschränkte Anzahl reflektierender Armbinden zur Verfügung, die am Empfang im Gemeindehaus abgeholt werden können. Bereits im Okto­-ber beschloss der Gemeinderat unter anderem eine Beschränkung der Raumtemperatur auf 19 – 20 Grad sowie die Abschaltung der Aussenbeleuchtung öffentlicher Gebäude.