Lüchingen 21.11.2022

Der Tambourenverein Lüchingen überzeugt mit kurzweiliger Trommel- und Clarionshow

Der Tambourenverein Lüchingen zeigte in der Turnhalle Roosen einen vielfältigen Unterhaltungsabend.

Von Hansueli Steiger
aktualisiert am 21.11.2022
Lüchingen 21.11.2022

Der Tambourenverein Lüchingen überzeugt mit kurzweiliger Trommel- und Clarionshow

Der Tambourenverein Lüchingen zeigte in der Turnhalle Roosen einen vielfältigen Unterhaltungsabend.

Von Hansueli Steiger
aktualisiert am 21.11.2022

Die Halle war fast bis auf den letzten Platz gefüllt, als Vereinspräsident Daniel Gruber die Unterhaltung eröffnete. Insgesamt standen zwölf Kompositionen im Programmheft. Die Musikanten und Musikantinnen spielten aber zwanzigmal.

Das Publikum verlangte gleich mehrere Male eine Zugabe.

Am Anfang flitzten einige Jungs auf Bobby-Cars durch die Halle und kündigten das erste Stück «Rollercoaster» («Achterbahn») an. «Dr Holzfäller», angesagt vom ersten esoterischen Holzfäller und dargeboten von den Jungtambouren, konnten die Anwesenden gleich zweimal hintereinander geniessen.

Eine musikalische Reise ins Land unbegrenzter Möglichkeiten schloss den ersten Teil ab. «Blues and Dixie», eine Komposition, zu der man sich ins New Orleans des frühen 20. Jahrhunderts zurückversetzt fühlte, begeisterte. «Big Mac’s» unter der Leitung von Pascal Lenherr schloss den ersten Teil ab.

Lichteffekte und Zaubertrank

Im zweiten Teil des abwechslungsreichen Konzertes unterhielt Dirigent Jonas Wüst das Publikum mit einem Quiz.

Allein das Eintrittsgeld wert
war das Stück «Sing, Sing, Sing»

Es nicht nur musikalisch, sondern mit den fluoreszierenden Farben in der dunklen Halle auch optisch.

Miraculix, der Druide aus Gallien, half einem Militärtrommler, den die Kräfte verliessen, wieder auf die Beine. Zwar nicht mit dem gallischen Zaubertrank, sondern mit dem rebsteinischen. Keinen Zaubertrank hingegen benötigte Julian Wittber, der die Aufnahme in die Militärmusik geschafft hat, für sein eindrückliches Solo. Lange anhaltender Applaus und eine Wiederholung des Stücks waren verdienter Lohn.

Auch «Team Spirit» und «Rock me», das Schlussbouquet, waren derart gehörfällig, dass es das Publikum jeweils zweimal hören durfte. Der Vereinspräsident lobte an der Vorstellung, wie gut und intensiv alle Mitglieder für den Jahreshöhepunkt gearbeitet hatten. Speziell erwähnt und geehrt für ihren Aufwand wurden Jonas Wüst, Pascal Lenherr und Hansruedi Ulmann.

Hinweis
Am Samstag, 26. November, zeigen die Tambouren das Programm noch einmal um 20 Uhr in der Turnhalle Roosen.