Alisha Widmer gewinnt in Basel, Elija Sieber auf Rang zwei | Der Rheintaler

Karate 09.05.2023

Alisha Widmer gewinnt in Basel, Elija Sieber auf Rang zwei

Am Sonntag traten Alisha Widmer und Elija Sieber von der Karateschule Altstätten am International Swiss Junior Open 2023 in Basel an. Das Turnier war mit elf Nationen, 59 Teams, 475 Nennungen und 336 Karatekas nahezu ausgebucht.

Von pd
aktualisiert am 09.05.2023

Nach erfolgreicher Akkreditierung startete Alisha Widmer in der Kategorie U12 als eine von 19 Athletinnen. Im ersten Kampf war sie ambitioniert, aber etwas nervös. Er ging 0:0 aus und die Rheintalerin siegte per Schiedsrichterentscheid. Kampf zwei gewann sie stark mit 8:0, womit sie im Halbfinal stand. Dort war der Fight spannend und endete 3:3. Diesmal fiel der Schirientscheid gegen sie aus. Dank neuer WKF-Regel konnte der Coach aber Rekurs einlegen und den Entscheid drehen. So stand sie im Finale, in dem sie nur 38 Sekunden benötigte, um ihre Gegnerin mit 8:0 von der Kampffläche zu fegen und den Turniersieg zu holen.

Über einer Stunde verspätet startete Elija Sieber in die Kategorie U16 bis 63 kg. Er traf auf starke Gegner aus Irland, Italien, Frankreich und der Schweiz. Er bot dem Iren im ersten Kampf die Stirn, es entwickelte sich ein spannendes Duell. Kurz bevor die Zeit ablief, stand es 6:4 für den Iren – zweieinhalb Sekunden später riss der Rheintaler seinen Gegner aber zu Boden, er erzielte einen Drei-Punkte-Treffer. Drei Schiedsrichterfahnen gingen hoch, doch der Hauptschiedsrichter wollte den Treffer nicht gelten lassen. Es folgte der nächste Rekurs und damit die Anerkennung der drei Punkte. Sieber führte also 7:6, es waren aber noch zweieinhalb Sekunden zu bestreiten – in denen er seinen Vorsprung gekonnt verwaltete und ins Ziel brachte. Kampf zwei gegen den Schweizer gewann er 2:0. So stand auch Sieber im Final.

Im Final war Sieber sehr aktiv, er kämpfte auf Augenhöhe, mit viel Mut und Enthusiasmus. Dennoch geriet er in Rückstand und gegen Ende reichte die Zeit nicht mehr, um den Stand zu drehen. Er unterlag einem starken Gegner aus Italien mit 2:3 Punkten. Trotzdem ist Sieber sehr zufrieden mit der starken Leistung und dem verdienten zweiten Platz. So endete ein nervenaufreibendes, spannendes und erfolgreiches Turnier.