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Veranstaltungen

Glenbozo im Kulturpark @b_smart hotel Widnau

Glenbozo im Kulturpark @b_smart hotel Widnau

Beschreibung

«Ob auf der Terrasse oder direkt im Park - der Park beim b_smart hotel Widnau wird in diesem Sommer unter dem Motto «Kulturpark» mit Leben, Kultur und Genuss gefüllt. Jeweils Donnerstags, Freitags und Samstags ab 16:00 Uhr. Wir freuen uns auf Sie!

Wann:
20. August ab 16:00 Uhr

Wo:
b_smart hotel Widnau, Parkstrasse 1, 9443 Widnau

Was: 
Bar & Grillbetrieb sowie Kulturprogramm. Das detailierte Programm finden Sie unten aufgeführt.


Live Band: 

Glenbozo

GLENBOZO - URGESTEINE DER GLARNER ROCKSZENE: Gut – Laut – und trotzdem überhört Abgesehen von unseren altbekannten Glarner Mundart-Rockbands muss man doch ziemlich lange suchen, um eine Band im Genre „Rock“ zu finden, die seit 20 Jahren oder mehr die Bühnen dieses Landes – oder zumindest dieser Region – betreten. Man findet sie in Glarus Nord und diese Band heisst: Glenbozo. Der etwas merkwürdig anmutende Bandname ist ein Wortspiel. Ein Fantasiewort, das aus einem Gemisch entstanden ist. Diesem Bandnamen ist dennoch durchaus ein regionaler Bezug abzugewinnen, heisst Glenbozo doch salopp übersetzt so viel wie „Tal-Clowns“ oder „Tal-Nauschlä“ - um beim Glarnerdeutsch zu bleiben. Glenbozos Botschaft lautet: „Be Yourself“ – sei dich selbst. Ja, ganz genau: in Englisch. Die Gebrüder Roger Gallati (Gitarre/Gesang) und Steph Gallati (Keyboards/Gesang) texten und singen, seit sie ihre erste gemeinsame Band im Jahre 1998 gegründet haben, in Englisch. Das passt auch heute noch zu der Musik und dem Lifestyle der Gallati Bros., Thomas Neeracher (Drums) und Ruetsch Menzi (Bass). So könnte man Zeit Weilens glauben, der Sound von Glenbozo sei eher in den wilden 90ern irgendwo zwischen Seattle und L.A. entstanden, als in den Schweizer Bergen. So beschrieb auch eine Reporterin den Sound dieser Band einst als „Musik wie aus einem amerikanischen Roadmovie“. Die Bozos denken nicht im Traum daran, sich der aktuellen, hierzulande weichgespülten Pop-Welt anzupassen. Wohlwissend, dass sie mit modernen Balladen, am besten gar in Schweizerdeutsch, heutzutage sicherlich erfolgreicher wären. Eben genau deshalb ist Glenbozo ein Farbtupfer in der heutigen kargen Schweizer Musiklandschaft – nahbar und echt trotz englischen Songs. Thomas Neeracher, Roger und Steph Gallati spielen seit über 20 Jahren zusammen in der Band aus der 2010 Glenbozo wurde. Wenig später ist der Bassist Ruetsch Menzi dazugestossen. Als grösste Erfolge in dieser Zusammensetzung sind einige gelungene Gigs in der Ostschweiz mit guten Feedbacks aus Publikum und Lokalpresse zu erwähnen. Bemerkenswert sind die drei Alben «Quantum Leap» (2016), «Radio Songs» (2018) und «Out of the Valley» (2020) welche allesamt in Eigenproduktion im Bandraum entstanden sind und bisher über 100'000 Streams generiert haben. Aus dem ersten Glenbozo-Album wurde der Song «Funny Voices» auf dem Radiosender «Toxic.fm» gespielt und aus dem letzten der Titel «Party Hard» bislang zwei Mal auf Radio Top – ein Achtungserfolg für eine im Prinzip unbekannte Band. Trotz oder weil diese Band nicht so anpassungsfreudig ist, klingt praktisch kein Glenbozo-Song wie der andere. Sie haben sich quasi ihr eigenes Sub-Genre geschaffen, das sie selbst «Diversity Rock» nennen. Ihre Songs, in denen sie ihre erlittenen Schicksalsschläge verarbeiten, handeln von Liebe und Schmerz, Krankheit und Gesundheit oder von zerrütteten Familienverhältnissen. Manchmal sind es auch einfach belanglose Kurzgeschichten. Manchmal hingegen etwas sozialkritisch, aber nie allzu politisch – das überlassen sie anderen Musikern. Gerade als es anfing so richtig anzulaufen mit häufigeren Gig-Anfragen, wurde dieser Höhenflug Anfang 2020 durch die Pandemie unterbrochen. Die Zeit des Social Distancing nutzten die Jungs und verschanzten sich für einige Wochen bei jeder sich bietenden Gelegenheit in ihren Bandraum, um Aufnahmen zu tätigen. Dabei entstand für das Album «Out of the Valley» der Song «Lockdown Love», passend zur leider immer noch aktuellen allgemeinen Stimmung. «Party Hard» - quasi das Gegenstück dazu, war ein weiterer neuer Song der erstmals aufgenommen wurde. Schlussendlich entschied sich die Band, einige ihrer Meinung nach besten Songs, die während ihrer über 20jährigen Bandgeschichte entstanden sind, nochmals, beziehungsweise endlich mal richtig aufzunehmen. Das Resultat reichte aus, um zwei Alben daraus zu produzieren. Das erste hiess wie erwähnt «Out of the Valley» und ist 2020 erschienen. Im Laufe des Jahres 2022 soll das nächste Glenbozo-Album mit dem bislang ziemlich sicher gewagtesten Namen «Glarifornication» erscheinen.

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