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«Dass ich zweimal auf dem Podest stand, ist nicht selbstverständlich, aber sehr schön», sagt Janis Beuggert vom STV Oberriet-Eichenwies. Das Bild zeigt, wie er sich beim Sprint ins Ziel wirft.
«Dass ich zweimal auf dem Podest stand, ist nicht selbstverständlich, aber sehr schön», sagt Janis Beuggert vom STV Oberriet-Eichenwies. Das Bild zeigt, wie er sich beim Sprint ins Ziel wirft. (Bild: Martin Steger)

Zweimal Bronze für Leichtathletiktalent Janis Beuggert

Stvoe/ak Kommentare

Janis Beuggert vom STV Oberriet-Eichenwies gewinnt beim UBS-Kids-Cup-Final im Zürcher Letzigrund und beim Visana-Sprint-Final in Winterthur Bronze. «Damit habe ich ein grosses Saisonziel erreicht», sagte der Zwölfjährige.

Dem Oberstufenschüler Janis Beuggert aus Oberriet bedeutet die Leichtathletik alles. Mit intensivem Training bereitete er sich auf die beiden Finals des UBS Kids Cups und des Visana Sprints vor. Er verfolgte das Ziel, bei beiden Wettkämpfen das Podest zu erreichen.

Gemäss Bestenliste durfte er sich beim Kids Cup berechtigte Hoffnungen auf einen Spitzenplatz machen. Janis Beuggert hielt dem Druck stand und zeigte ein weiteres Mal sein grosses Talent. Beim 60-Meter-Lauf lief er mit 8,17 Sekunden nahe an seine persönliche Bestzeit heran. Im Ballwurf pulverisierte er diese auf 58,80 Meter. Im Vergleich zum letzten Jahr steigerte er sich um stattliche 14 Meter. Vor dem abschliessenden Weitsprung lag das Spitzentrio nahe zusammen. Schnell war klar, dass für den Gesamtsieg ein grösserer Exploit nötig gewesen wäre. Mit 5,20 m sprang Beuggert seine zweitbeste Weite und sicherte sich so den hervorragenden dritten Gesamtrang.

Beuggert ist es gelungen, am Kids Cup nach 2019 und 2021 zum dritten Mal Bronze zu gewinnen. «Besonders stolz bin ich auf meine starke Verbesserung im Ballwurf», sagte er. Beim Sprint-Final in Winterthur qualifizierte er sich mit der viertschnellsten Vorlaufzeit von 8,24 Sekunden über 60 Meter für den Halbfinal. Im Halbfinal steigerte sich der U14-Athlet um zwei Hundertstel und schaffte als Vierter den Einzug in den Final. «Jetzt muss ich alles aus mir herausholen, um auch hier einen Podestplatz zu erreichen», sagte sich Janis Beuggert vor dem Final selber. Das gelang ihm: Mit 8,13 s. lief er eine persönliche Saisonbestleistung – und konnte als Dritter aufs Podest steigen.

Auch Alexa Hutter mit doppeltem Final

Auch Alexa Hutter war bei beiden Finals dabei. Der Final des Kids Cups war für die Zwölfjährige eine Premiere. In einer starken Kategorie schaffte sie es auf den 19. Rang. Sie startete mit 8,89 s über 60 m gut in den Dreikampf, blieb dann aber im Ballwurf und im Weitsprung etwas hinter ihren Bestleistungen.

Insgesamt darf sie mit ihrer Leistung jedoch zufrieden sein. Wie Beuggert sammelte auch sie vor der beeindruckenden Kulisse des Zürcher Letzigrunds wichtige Erfahrungen für ihre weitere sportliche Zukunft. Bei den U14-Frauen des Sprint-Finals über 60 m qualifizierte sich Alexa Hutter mit 8,81 s für den Halbfinal. Dort schied sie mit 8,84 s als Vierzehnte aus.

Final knapp verpasst, Rang 10 bei Premiere

Mit Elin Loher qualifizierte sich eine weitere Athletin des STV Oberriet-Eichenwies für den Sprint-Final. Mit 11,29 s über 80 m lief sie bei den U16-Frauen mit auf den 23. Rang. Sie verpasste mit diesem Wert die Halbfinalqualifikation um nur 13 Hundertstel.

Janis Beuggerts Bruder Ramon hatte sich als «Lucky Loser» für den Final des Kids Cups qualifiziert. Beim 60-Meter-Lauf gelang ihm der Start bei seiner persönlichen Final-Premiere nicht nach Wunsch. Im Weitsprung war er aber einer der besten seiner Alterskategorie und sprang über drei Meter. Im abschliessenden Ballwurf gelang ihm mit 22,19 m eine solide Leistung. Am Schluss resultierte der gute zehnte Schlussrang – eine beachtliche Leistung für den jungen Athleten.

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