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Die Aegeten zeigte sich am Wochenende im Festkleid. Das erlebten auch die brasilianischen Gäste von Novo Hamburgo.
Die Aegeten zeigte sich am Wochenende im Festkleid. Das erlebten auch die brasilianischen Gäste von Novo Hamburgo. (Bild: Remo Zollinger)

Zwei Turniere und jede Menge Gewinner

Remo Zollinger Kommentare

Auf der Widnauer Aegeten traf sich die internationale Faustballfamilie zum EFA Champions Cup sowie dem 63. Grenzlandturnier.

120 Teams waren es, die sich in den letzten drei Tagen ein Stelldichein auf der Aegeten gaben. Vom jüngsten Nachwuchs über die Aktiven bis zu den Seniorinnen und Senioren waren alle dabei. «Ein Spieler hat mir gesagt, nach Widnau zu kommen, sei wie nach Hause zurückzukehren», sagte OK-Präsident Aybars Atilla. Und so fühlte es sich auch an, denn es herrschte jederzeit eine angenehme Atmosphäre.

Auch an sportlichen Highlights war das Grenzlandturnier reich. Aus Rheintaler Sicht sind dabei die Turniersiege der Widnauer U12 und der Diepolds­auer U16 hervorzuheben. Und: Der Ex-Diepoldsauer Lukas Lässer gewann mit Vöcklabruck den EFA Champions Cup, der gemeinsam mit dem Grenzlandturnier in Widnau stattfand.

Der Diepoldsauer Lukas Lässer gewann mit dem österreichischen Club Vöcklabruck den prestigeträchtigen EFA Champions Cup.

Bei den Frauen kamen die GLT-Siegerinnen aus Dennach (D), bei den Männern von deutlich weiter her: Im innerbrasilianischen Final besiegte Sogipa Porto Alegre das Team von Novo Hamburgo. Diese beiden Teams waren es auch, die am Sonntagabend noch lange feierten. Zuvor waren sie auch schon dabei, als am Abend Livemusik spielte und eine ausgelassene Stimmung herrschte. Dazu trug auch der grosse, sehr gut besuchte Zeltplatz auf der Aegeten bei.

«Das Turnier war sehr emotional»

Am Sonntagabend war OK-Chef Aybars Atilla müde. Und er war glücklich, sehr sogar. «Wir sind mit dem Turnier sehr zufrieden, es war besser, als wir es erwartet hätten», sagte er. Besonders hob er den Sportsgeist heraus, der auf der Aegeten stets geherrscht habe. «Die Faustballerinnen und Faustballer sind wie eine Familie», sagt Aybars Atilla, und un­termauert die Aussage damit, dass ein Spieler sein Portemonnaie verloren hatte, es ihm aber innert einer halben Stunde zurückgegeben wurde – mit allem drin, was drin gewesen war.

OK-Präsident Aybars Atilla.

Für das OK war das Wochenende strenger als üblich, weil es zwei Turniere auf die Beine gestellt hatte. Der EFA Cham­pions Cup erforderte durch Vorschriften des Verbands einige Arbeit, die über die «normale» Arbeit für das Grenzlandturnier hinaus ging. Doch die beiden Turniere seien sehr gut aneinander vor­bei gegangen. «Das Turnier war sehr emotional», sagte Aybars Atilla schliesslich. Besonders dank der Fairness.

Siegerteams auf einen Blick

EFA Champions Cup, Frauen: Schneverdingen (D). EFA Ch. Cup, Männer: Vöcklabruck (Ö). Grenzlandturnier, Frauen: Dennach (D). Männer A: Sogipa Porto Alegre (BRA). Männer B: Eibach (D). Senioren: Hagen (D). U18: Unterhaugstett (D). U16: Diepoldsau-Schmitter. U14: Ettenhausen. U12: Widnau. U10: Ettenhausen.

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