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Technisch anspruchsvolle Aktionen forderten viel Körpereinsatz von den Hobby-Tschuttern.
Technisch anspruchsvolle Aktionen forderten viel Körpereinsatz von den Hobby-Tschuttern. (Bild: Ulrike Huber)

Zwei Sieger und ein Kreuzbandriss

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Eine Besonderheit gab es am diesjährigen Beizenturnier des FC Altstätten: Mit der Soirée-Bar und AutoSpeedy siegten gleich zwei Teams. Dritter wurde «Clubhütte Grüntal».

Das Finalspiel beim Beizenturnier in Altstätten war nur noch zwei Minuten vom Schlusspfiff entfernt. Die Kicker von der Soirée-Bar und AutoSpeedy hatten je ein Tor erzielt, Spielstand 1:1. Dann ein Schrei, ein Spieler blieb am Boden liegen. Erste Diagnose: Kreuzbandriss. Die Verantwortlichen rund um OK-Präsident Andi Berger taten mit sofortiger Zustimmung der beiden Teams das einzig Richtige. Sie beendeten die Partie und erklär­- ten beide Beizenteams zu Siegern des Turniers.

Rheintaler Kickerstars hielten sich zurück

Bis dahin waren die Spiele verletzungsfrei verlaufen. Die mit Rheintaler Kickerstars wie Ramon Gächter, Sandro Sonder­egger und zahlreichen anderen Spielern gespickten Kneipen-, Firmen-, Vereins- und Freundescliquenteams hatten sich teils rasante, teils lustige Matches mit vielen ungewollten Slapstickeinlagen geliefert. Es kann eben nicht jeder ein Ronaldo oder Messi sein. Aber manchmal waren sie nahe an deren Dribbelkunst dran. Wie etwa der Rheintaler Torschützenkönig dieser Saison, Sahin Irisme, der sich, als Goalie aufgestellt, als letzter Mann den Ball schnappte, alle Gegenspieler austanzte und ein Tor erzielte. Wobei sich die in der Zweit- und Drittliga erprobten Recken sonst natürlich zurückhielten, um das Spiel nicht unnötig unfair zu gestalten.

Denn beim Beizen- und Vereinsturnier des FC Altstätten auf der Sportanlage Grüntal kam es den 27 teilnehmenden Mannschaften nicht auf den Gewinn des mit 100 Franken dotierten Hauptpreises an, passenderweise ein Gutschein eines Getränkehändlers, sondern auf die Freude am Spass. Die Freude an der Bewegung, am Zusammensein und gemeinsamen Feiern. So dauerte auch dieses Jahr die auf das Beizenturnier folgende Party, je nach Sichtweise, bis spät in die Nacht oder früh in den Morgen hinein.

Gerhard Huber