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Zahlreiche Unfälle wegen heftigen Schneefalls

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Die Schneefälle der letzten Tage lösten Chaos auf den Ostschweizer Strassen aus. Meist waren Blechschäden die Folge. Verletzte gab es kaum.

Der Schneefall am Donnerstag verursachte in der Ostschweiz vereiste und rutschige Strassen. So verzeichnete die Kantonspolizei St. Gallen im Verlauf des Tages rund 60 Verkehrsunfälle. Am Abend krachte es dann erneut siebenmal.

Gestern Morgen habe der Niederschlag aufgehört, dennoch seien manche Strassen noch nicht vollständig schwarz geräumt, sagt Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen: «Ich rate allen Autofahrern, die Geschwindigkeit anzupassen.» Die St. Galler Stadtpolizei musste in den vergangenen Tagen unter anderem einige Autolenker anhalten, die ihre Autos ungenügend vom Schnee befreit hatten und mit mehreren Zentimetern Schnee auf dem Dach unterwegs waren. Sie durften erst weiterfahren, als sie ihre Autos ausreichend vom Schnee befreit hatten.

In Appenzell blieben vermehrt Autos stecken

Im Thurgau vermeldete die Kantonspolizei für Donnerstag und Freitagmorgen rund 30 Unfälle. Auch dort kam es zu einigen Schneefällen. «Im Grossen und Ganzen ist der Thurgau von den grossen Schneemassen allerdings verschont geblieben», erklärt Mediensprecher Mario Christen. Zudem hätte es im Verlauf des Tages aufgehört zu schneien.

Im Kanton Appenzell Innerrhoden fuhr eine 41-jährige Frau mit ihrem Auto von Gontenbad her in Richtung Appenzell. Da die Strasse leicht mit Schneematsch bedeckt war, kam die Frau vor der Kaubachbrücke ins Schleudern und rutschte schliesslich mit grosser Wucht in das Geländer der Brücke. Am Auto und am Brückengeländer entstand grosser Sachschaden.

Weiter gab es im Appenzellerland weniger Unfälle, dort hatte die Kantonspolizei mit anderen Problemen zu kämpfen. Vermehrt blieben Lastwagen oder Autos im Schnee stecken, heisst es auf Anfrage. Am Vormittag kam es daher lediglich zu zwei Unfällen.

Bei allen Unfällen in den Kantonen St. Gallen, Thurgau und Appenzell handelt es sich um Blechschäden. Verletzte habe es aber kaum gegeben. (ibi)

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