Ursprünglich hiess die Wirtschaft «Frohe Aussicht». Da dieser Name für Restaurants an schöner Lage weitverbreitet war, erfolgte die Umbenennung in «Reutegg», womit die Bezeichnung des Weilers übernommen wurde. Bis 1973 wurde die Wirtschaft langjährig von Anna Weber-Eisenhut geführt. Dann erfolgte die Schliessung, und niemand rechnete 33 Jahre später mit einer Wiedereröffnung.Wiederbelebungen sind seltenDie Wiederbelebung geschlossener Restaurants ist überaus selten. Für die «Reutegg» aber traf dies zu, erwarben doch Schriftsteller Werner Bucher und Gattin Irene Bosshart das Haus. Nach einem stilgerechten Umbau erfolgte 2006 die Wiedereröffnung der Wirtschaft. In den heimeligen Stuben war gleichzeitig der Buch- und Zeitschriftenverlag «Orte» domiziliert, der vor einigen Jahren an den Appenzeller Verlag überging. Nach dem Tod von Werner im Jahr 2019 entschloss sich Irene fürs Weitermachen, und nach wie vor gehört eine Auswahl von Büchern zum Angebot der 150 Jahre alten «Reutegg».