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Daniel Lässer (am Ball) spielt beim FC Widnau eine tragende Rolle.
Daniel Lässer (am Ball) spielt beim FC Widnau eine tragende Rolle. (Bild: Remo Zollinger)

«Wir spielen voll auf Sieg!»

Günther Böhler Kommentare

Der FC Widnau empfängt am Sonntag in der 2. Liga interregional den FC Kreuzlingen – es wird ein Spitzenspiel.

Dank dreier Siege in Folge hat sich der FC Widnau auf den dritten Tabellenrang vorgearbeitet. Nun will er sich mit einem Heimsieg gegen den FC Kreuzlingen in der Spitzengruppe der Tabelle festsetzen.

Doch am Sonntagnachmittag (Anpfiff: 14 Uhr) bekommt der FC Widnau vor eigenem Publikum ein ganz anderes Kaliber vorgesetzt als in der letzten Runde. Der FC Kreuzlingen ist auf dem Sportplatz Aegeten zu Gast. Und die Kicker vom Bodensee können, wie auch die Lüchinger-Schützlinge, eine Erfolgsserie vorweisen. Im Stadtderby mit Calcio Kreuzlingen teilte man zuletzt zwar die Punkte, doch vor diesem Remis stehen vier Siege in Folge zu Buche. Bei den Widnauern sind es deren sogar fünf – daher verdient die Partie völlig zu Recht in der 2. Liga interregional, Gruppe 6, das Prädikat Spitzenkampf.

Ein Duell auf Augenhöhe

«Für uns ist dieser Gegner schwierig einzuschätzen, denn jedes halbe Jahr kommen geschätzt sechs neue Spieler aus Deutschland dazu», lässt Widnaus Co-Trainer Daniel Lüchinger wissen. Dabei ist ihm und seinem Chef (und Bruder) Andreas Lüchinger aber nicht entgangen, dass sehr viel Routine im Team der Thurgauer steckt. In der Tabelle liegen sie nur zwei Zähler hinter den Rheintalern. Es ist also ein interessantes Duell auf Augenhöhe zu erwarten.

Das Hinrundenspiel in der abgebrochenen Saison 2019/20 endete 3:3. Es fand in der dritten Runde im Kreuzlinger Hafenareal statt und war das oben angetönte Duell auf Augenhöhe. Widnau war zwischenzeitlich sogar in Führung gelegen, gab sich am Ende jedoch mit dem gewonnenen Punkt dank eines Lukic-Penaltys in der 94. Minute durchaus zufrieden. Statistisch hat Widnau ans stets als Aufstiegskandidat gehandelte Kreuzlingen gute Erinnerungen: Seit 2009 duellierten sich die beiden Teams 14-mal. Widnau gewann fünf Spiele, drei gingen unentschieden aus, sechs gewannen die Thurgauer. Vier der sechs Widnauer Niederlagen gab es zwischen 2009 und 2011.

Zu Hause mit lupenreiner Weste

Die Widnauer haben sich zuletzt beim 6:2-Auswärtserfolg gegen United Zürich so richtig warmgeschossen und trauen sich zurzeit gegen jeden Gegner Punkte zu. «Wir sind voller Selbstvertrauen und wollen unsere Spielweise auch dieses Mal durchziehen. Natürlich spielen wir voll auf Sieg», verspricht Daniel Lüchinger voller Zuversicht.

Bei den Blau-Weissen, die zu Hause mit drei Siegen und dem beeindruckenden Torverhältnis von 7:0 noch eine lupenreine Weste haben, sind fast alle Mann an Bord. Nur der routinierte Mittelfeldstratege Diego Liechti, der sich in Zürich eine Zerrung zugezogen hat, und Flügelflitzer Noah Massari – er befindet sich noch im Aufbautraining – stehen am Sonntag nicht zur Verfügung.

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