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Heerbrugg

  • Levi Fitze (16), Bühler, Ruben Lippuner (19), Flawil Merlin Hochreutener (23), Gais, Nikolai Orgland (25), Teufen
    Levi Fitze (16), Bühler, Ruben Lippuner (19), Flawil Merlin Hochreutener (23), Gais, Nikolai Orgland (25), Teufen
  • Immer mehr Tier- und Pflanzenarten stehen auf der sogenannten roten Liste.
    Immer mehr Tier- und Pflanzenarten stehen auf der sogenannten roten Liste.
  • Levi Fitze (16), Bühler, Ruben Lippuner (19), Flawil Merlin Hochreutener (23), Gais, Nikolai Orgland (25), Teufen
  • Immer mehr Tier- und Pflanzenarten stehen auf der sogenannten roten Liste.

Wiesenbrüter im Rheintal schützen

Pd Kommentare

Das Wiesenbrüter-Team will im St. Galler Rheintal wiesenbrütende Vogelarten schützen und so vor dem Aussterben retten.

F: Wie war eure Reaktion, als ihr davon erfahren habt, dass ihr beim Jubiläumswettbewerb der Alpha RHEINTAL Bank zu den Gewinnern gehört?
A: Wir waren überglücklich und sehr dankbar für dieses Vertrauen und sehen dies auch als Engagement der Bank für unsere Natur. Zur Feier haben wir uns dann zusammen in einem Naturschutzgebiet getroffen und die weiteren Schritte besprochen.

F: Wie seid ihr auf die Idee gekommen?
A: Immer mehr Tier- und Pflanzen stehen auf der sogenannten “roten Liste” der gefährdeten Arten. Für uns war schnell klar, dass wir unbedingt ein Projekt zur Förderung der stark bedrohten, wiesenbrütenden Vogelarten machen wollen. Im Rheintal hat es nur noch ein paar wenige Orte, wo diese vorkommen.

F: Erklärt uns doch mit euren Worten den Nutzen eures Projekts?
A: Der Kiebitz, das Braunkehlchen und der Grosse Brachvogel, welche auf dem Boden in Äckern und Wiesen brüten, sind stark gefährdet. Durch das häufige Mähen von Wiesen und die Bearbeitung von Äckern mit Maschinen werden leider oft die Nester zerstört. Es gibt aber auch Lichtblicke: So ist der Kiebitz nach jahrelanger Abwesenheit wieder auf die Schweizer Seite des Rheintals bei Diepoldsau zurückgekehrt. Insgesamt sind 6 Junge geschlüpft und wir konnten die süssen kleinen Küken selber vor Ort beobachten.

F: Welche Ressourcen habt ihr verwendet?
A: Bisher haben wir noch wenig finanzielle Ressourcen verwendet. Im Frühling wollen wir mit Feldstechern die Nester aufsuchen, für die Landwirte markieren und mit Elektrozäunen vor freilaufenden Hunden und sonstigen Raubtieren schützen. Mit verschiedenen lokalen Vogelschutzvereinen sowie kantonalen Naturschutzfachstellen wollen wir uns treffen, um unsere Aktionen abzustimmen.

F: Wie ist der jetzige Stand eures Projekts?
A: Viele der wiesenbrütenden Vogelarten überwintern derzeit südlich der Sahara in Afrika oder am Mittelmeer. Es wird Anfang April bis die wiesenbrütenden Vogelarten für die Brutzeit in die Schweiz zurückkehren. Diese Zeit nutzen wir nun, um unsere Schutzmassnahmen für den Frühling vorzubereiten.

F: War euer Projekt erfolgreich und was für Visionen habt ihr für die Zukunft?
A: Kiebitze, Braunkehlchen und Brachvögel sollen wieder auf der Schweizer Seite des Rheintals brüten, überlebensfähige Bestände erreichen, sodass sich die Bevölkerung an diesen tollen Vogelarten erfreuen kann.

Projektbeschreibung:
Grundidee: Wiesenbrüter schützen
Ziel: Kiebitz, Braunkehlchen und Grosser Brachvogel vor dem Aussterben retten
Umsetzungszeitraum: 1 - 2 Jahre
Verwendete Tools: Elektrozäune, Feldstecher, Markierungen

www.20jahre.alpharheintalbank.ch

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