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10 Tipps für nachhaltiges Reisen von Travel Bloggerin Barbie
10 Tipps für nachhaltiges Reisen von Travel Bloggerin Barbie

Wie Corona unser Reiseverhalten ändern kann

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#traveltuesday: Wer viel reist, lernt die Welt von ihren schönsten Seiten kennen und erfährt, wie wertvoll, kostbar und schützenswert sie ist.

Während der Corona-Zeit wird uns wieder bewusst, wie wichtig es ist, achtsamer und umweltfreundlicher zu leben. Reise-Erlebnisse sollten nicht selbstverständlich sein. Es ist allerhöchste Zeit, das Erkunden fremder Länder und Kulturen wieder zu etwas ganz Besonderem zu machen, sobald die Grenzen ohne Einschränkungen offen sind.

Reisebloggerin Travel Barbie teilt ihre Tipps, wie du nachhaltiger reisen kannst.

1. Umdenken
Reisen ist kein Wettbewerb. Es geht nicht darum, wer die meisten Länder besucht hat oder die meisten Stempel im Pass hat. Beim Reisen geht es um die Momente, die dich zum Staunen bringen, faszinieren, berühren, überraschen, herausfordern und verändern. Es geht um die Begegnung mit Menschen und das Kennenlernen ihrer Kultur.

2. Klimaschonend an- und abreisen
Ich sage nicht, dass du nicht mehr fliegen solltest, doch tu es bewusster. Reiseziele in Europa können bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bussen oder dem Zug erreicht werden.

3. Wiederverwendbare Wasserflaschen
Gibt es mittlerweile in allen Farben und Mustern. So macht das Wassertrinken viel mehr Freude, als aus einer PET-Flasche, die gleich wieder im Müll landet.

4. Verzichte auf «All Inklusive»
Foodwaste ahoi! Wenn du auf grosse Hotelketten verzichtest und stattdessen in lokalen, familiengeführten Pensionen oder Homestays übernachtest, unterstützt du nicht nur die Bevölkerung, sondern bekommst zudem einen interessanten Einblick in die Kultur und Gewohnheiten der Einheimischen.

5. Handtücher im Hotel mehrmals nutzen
Mal ehrlich, du wäschst dein Handtuch zu Hause auch nicht jeden Tag, stimmts?

6. Keinen Müll hinterlassen
…und trenne auch im Ausland deinen Abfall so gut es geht.

7. Nutze Fahrrad und ÖV:
Du kannst dich mit anderen Reisenden zusammenschliessen und Fahrgemeinschaften bilden oder lange Strecken mit dem Bus oder Zug zurücklegen.

8. Lokale Restaurants besuchen
Auf Märkten oder in kleinen, lokalen Restaurants zu essen ist nicht nur ein authentisches Ferienerlebnis, sondern bewirkt, dass das Geld bei den Einheimischen bleibt und nicht den grossen, internationalen Fastfood-Konzernen zugutekommt.

9. Papierlose Reiseunterlagen
Heutzutage läuft sowieso alles digital. Du musst deine Buchungsbestätigungen also nicht ausdrucken, sondern einfach auf deinem Smartphone abspeichern. Somit hast du diese immer und überall abrufbereit. Vergiss jedoch nicht, alle Unterlagen in einer sicheren Cloud abzuspeichern.

10. Langsam reisen
…statt in Windeseile von einem Ort zum nächsten hetzen, nur um ein ganzes Land während eines zweiwöchigen Aufenthalts «abzuklappern». Das ist nicht nur für das eigene Erlebnis sinnvoller, sondern auch besser für die Umwelt. Lass dir Zeit, Land und Leute intensiver kennenzulernen.

Das Allerwichtigste ist, so wenig Spuren wie möglich auf unserem schönen Planeten zu hinterlassen – egal ob im Alltag oder auf Reisen. Dabei spielt es keine Rolle, ob du alles zu hundert Prozent richtig machst, es geht vielmehr darum, dass ALLE ein bisschen etwas machen.

Wenn jeder von uns auf die Plastiksäckli im Supermarkt, den To-Go-Kaffeebecher und billige Wegwerfmode verzichtet, respektvoll mit Ressourcen, Tieren und Menschen umgeht und nachhaltig reist, dann wäre unserer wunderbaren Welt bestimmt schon viel geholfen.

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