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Widnau mit Ilija Ivic (am Ball) erwartet am Samstag ein Spiel auf Augenhöhe: Tabellennachbar Bazenheid ist zu Gast auf der Aegeten.
Widnau mit Ilija Ivic (am Ball) erwartet am Samstag ein Spiel auf Augenhöhe: Tabellennachbar Bazenheid ist zu Gast auf der Aegeten. (Bild: Davide De Martis)

Widnau mit Kantonalduell gegen Tabellennachbar

Remo Zollinger Kommentare

Am Samstag, 16 Uhr, treffen in Widnau der Tabellensiebte und der Tabellenachte aufeinander. Zu Gast auf der Aegeten ist der FC Bazenheid, der in dieser Saison bisher zwei Punkte weniger geholt hat als der FC Widnau.

«Das wird ein Duell auf Augenhöhe», sagt Widnaus Co-Trainer Daniel Lüchinger. Er verweist auf die letzten Resultate der Toggenburger, die sich in der Tat sehen lassen können: Das Team von Trainer Daniel Bernhardsgrütter spielte zuletzt gegen den Dritten aus Weesen 2:2, ein Spiel zuvor besiegte er den Vierten Amriswil auswärts mit 3:0. Die Bazenheider sind als kämpferisches, geschlossenes Team bekannt, das nur wenige Gegentore zulässt. Mit 26 Gegentreffern stellen sie hinter Red Star Zürich die zweitbeste Abwehr der Liga.

Negativserie ärgert den Co-Trainer

Widnau muss sich allerdings auch nicht verstecken, denn dem FCW gelangen zuletzt ebenfalls gute Resultate. Gegen Rorschach-Goldach brillierte das Lüchinger-Team nach langer Zeit wieder einmal und fuhr einen diskussionslosen 3:0-Sieg ein. Und eine Woche später drehte Widnau bei den Blue Stars das Spiel und gewann es mit 2:1.

«Hätten wir nicht so eine Negativserie gehabt, wären wir jetzt voll vorne dabei», sagt Daniel Lüchinger. Widnaus Rückstand auf den zweiten Aufstiegsplatz beträgt selbst nach dieser Serie nur sechs Punkte – es wäre also mehr drin gelegen. Besonders, wenn man die ärgerlichen Heim-Remis gegen Frauenfeld (3:3) und Calcio Kreuzlingen (0:0) betrachtet.

Nun will der FCW die Saison noch positiv abschliessen. «Treten wir so auf wie gegen Rorschach-Goldach, können wir alle schlagen», sagt Lüchinger. Selbst wenn die personelle Situation des Rheintaler Interregio-Vertreters noch nicht entscheidend besser aussieht.

Einige Rückkehrer im Training

Immerhin: Einige Langzeitverletzte sind in dieser Woche wieder ins Training eingestiegen. So etwa der starke Torhüter Ilija Kovacic, Abwehrstütze Michael Alder und Mittelfeldstratege Daniel Lässer.

Für einen Einsatz an diesem Wochenende ist es für das Leistungsträger-Trio aber noch zu früh – zumal es angesichts der aktuellen Tabellenlage wohl verfehlt wäre, den Heilungsprozess bei ihnen unnötig zu forcieren.

Wieder ganz normal trainiert hat indes Allrounder Noah Massari, der in der Rückrunde bisher noch kein Spiel bestritten hat. Seine Zeit dürfte dieses Wochenende gekommen sein.

Wichtiges «Zwei»-Spiel in Rheineck

Das Duell der Tabellennachbarn auf der Aegeten ist nicht das einzige Spiel, das für den FC Widnau an diesem Wochenende wichtig ist. Etwas später, um 17.30 Uhr, gastieren die Widnauer Reserven in der 3. Liga bei Schlusslicht Rheineck. Sie steigen als Favoriten in dieses Spiel – und dürften auf Verstärkung aus der ersten Mannschaft zählen können. Widnau II belegt aktuell mit 19 Punkten den zehnten Rang, zwei Zähler hinter Eschen/Mauren II und einen vor dem FC Triesen. Diese beiden Mannschaften treffen am Sonntag in Eschen aufeinander, wobei davon ausgegangen werden kann, dass der USV wieder mit einem hohen Anteil an Spielern aus dem Fanionteam antritt.

Widnau II könnte aber dennoch vom Duell im Liechtenstein profitieren: Gewinnen Eschen und Widnau, hätte die Kobelt-Elf drei Runden vor Schluss vier Punkte Vorsprung auf Triesen. Mit diesem Ziel vor Augen steigt sie in das Duell in Rheineck.

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