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Heerbrugg

  • "Das Rühren und Mixen soll in Zukunft mit Hilfe eines Roboters ersetzt werden."
    "Das Rühren und Mixen soll in Zukunft mit Hilfe eines Roboters ersetzt werden."
  • Steffan Arends (22), Rüthi
    Steffan Arends (22), Rüthi
  • "Das Rühren und Mixen soll in Zukunft mit Hilfe eines Roboters ersetzt werden."
  • Steffan Arends (22), Rüthi

Werbung: Vollautomatische Cocktailbar – die Barbox

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Steffan Arends hat die "Bar Box", eine vollautomatisierte Cocktailmaschine entwickelt und gebaut, die bis zu 55 verschiedene Cocktails mixen kann; schnell, kostengünstig und überall. Mit einer integrierten Kühlung sind die Drinks immer kühl.

F: Wie war deine Reaktion, als du erfahren hast, dass du zu den Gewinnern beim Jubiläumswettbewerb der Alpha RHEINTAL Bank gehörst?
A: Es hat mich riesig gefreut, da ich bis jetzt schon so viel Energie und Geld reingesteckt habe und jetzt von der Alpha Rheintal Bank unterstützt werde, weiter zu machen.

F: Wie bist du auf die Idee gekommen?
A: Die Idee ist anfangs 2017 zustande gekommen, als ich mit meinen Kollegen in meiner Bar zuhause war. Da wir immer nur Bier tranken und zu faul waren, einen Cocktail zu mixen, haben wir uns gedacht, da bald die Abschlussarbeit in der Berufsschule anstand, dass man eine Maschine herstellen könnte, welche genau diese Aufgaben für uns übernimmt. Da war uns noch nicht bewusst wie viel Aufwand dies geben würde.

F: Erkläre uns doch mit deinen Worten den Nutzen deines Projekts?
A: Mit Hilfe dieser Maschine könnte der Barkeeper ersetzt werden. Dies war aber nicht das Ziel. Eingesetzt werden soll sie an grossen Veranstaltungen oder Festen, wo eine grosse Anzahl Menschen schnell zu ihrem Cocktail kommen möchte und keinen Wert darauflegt, wer ihn zubereitet. Da die Maschine immer mit derselben Effizienz und Genauigkeit arbeitet, wird exakt immer der gleiche Geschmack erreicht.

F: Welche Ressourcen hast du verwendet?
A: Metallische Komponenten konnte ich über die Firma VAT beziehen und anpassen lassen. Elektrische Komponenten musste ich übers Internet bestellen. Technische Hilfestellung beim Anschliessen der Komponenten erhielt ich von meinem Kollegen Martin Grimm.

F: Wie ist der jetzige Stand deines Projekts?
A: Die Maschine ist soweit fertig gestellt, dass sie einsetzbar ist. Es fehlt noch eine optimierte Benutzeroberfläche um das Gerät zu steuern.

F: War dein Projekt erfolgreich und was für Visionen hast du für die Zukunft?
A: Bei "Schweizer Jugend forscht 2019" wurde das Projekt mit dem Prädikat "sehr gut" ausgezeichnet. Mein erster gebuchter Anlass, die Siegesfeier der Wissenschafts-Olympiade in Bern, ist den Leuten sehr positiv im Gedächtnis geblieben. Das Rühren und Mixen soll in Zukunft mit Hilfe eines selbst entwickelten Roboters ersetzt werden.

Grundidee: Vollautomatische Cocktailbar
Ziel: An Veranstaltungen und Festen einsetzbar
Umsetzungszeitraum: 3 Jahre
Verwendete Tools: Metallische Komponenten, Elektrische Komponenten und technische Hilfe von einem Freund

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