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Sollte ein Kind auf einer Bootsfahrt ins Wasser fallen, ist es wichtig, dass es schwimmen kann.
Sollte ein Kind auf einer Bootsfahrt ins Wasser fallen, ist es wichtig, dass es schwimmen kann. (Archiv: Gert Bruderer)

Wer böötelt, soll schwimmen können

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Schulpräsident Karl Loher nannte das Schulschwimmen an der Info-Veranstaltung zur regionalen Hallenbad-Vorlage «Bestandteil unserer Schwimmkultur». Die Jugendlichen «sollen sich sicher fühlen im Wasser», doch um dies zu gewährleisten, brauche es das geplante Hallenbad.

Was viele vielleicht nicht wissen: Bei Kindern und Jugendlichen bis 16 Jahren ist Ertrinken die zweithäufigste Todesursache bei Unfällen.  Entsprechend bedeutsam ist die Schwimmfähigkeit der Schülerinnen und Schüler als Ziel des Schwimmunterrichtes nach Lehrplan.

Karl Loher sagte, die Kinder würden im Schwimmunterricht auch eine gewisse Selbstrettungskompetenz erwerben. Diese werde mit einem Wassersicherheitstext in der dritten, spätestens in der vierten Klasse geprüft.

Bei diesem Text – oder Sicherheitscheck – zeigen die Kinder, dass sie einen Purzelbaum ins tiefe Wasser machen, sich sodann eine Minute an Ort über Wasser halten und auch noch 50 Meter schwimmend zurücklegen können.

Der Text sei sehr praxisorientiert, sagte Karl Loher. Falle beispielsweise jemand aus einem Boot, so müsse er exakt die erwähnten Fähigkeiten haben, um sicher zum Ufer zu kommen.