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Heiden

Verrammelte Türen und Bauarbeiten im und am ehemaligen Krankenhaus von Heiden (heute Dunant-Haus) künden vom Umbau des weltweit einzigen Museums, das an den Rotkreuz-Gründer erinnert.
Verrammelte Türen und Bauarbeiten im und am ehemaligen Krankenhaus von Heiden (heute Dunant-Haus) künden vom Umbau des weltweit einzigen Museums, das an den Rotkreuz-Gründer erinnert. (egb)

Weltweit einziges Dunant-Museum wird umgebaut

Peter Eggenberger Kommentare

Derzeit sind die Eingangstüren des alten Krankenhauses in Heiden verrammelt. Hier befindet sich das weltweit einzige Dunant-Museum, das derzeit umfassend umgebaut wird.

Vergessen von der Welt, kam Rotkreuzgründer Henry Dunant 1887 nach Heiden, wo er eine neue Heimat fand. 1892 bezog er im damaligen Krankenhaus ein Zimmer. Hier wurde er 1901 mit dem ersten Friedensnobelpreis ausgezeichnet, und hier verstarb er 1910. Im gleichen Gebäude befindet sich seit Jahren das weltweit einzige Museum, das an Dunant, sein Werk und seine Visionen erinnert. In den kommenden Monaten werden die entsprechenden Räume und der Zugang einer umfassenden Erneuerung unterzogen, wobei die Arbeiten mit grösster Rücksicht auf die fast 200 Jahre alte denkmalgeschützte Bausubstanz erfolgen. Trotz der Museumsschliessung aber ist Dunant in Heiden präsent, laden doch im ehemaligen Hotel Krone am Kirchplatz (heute als Dunant Plaza bekannt) Sonderausstellungen und Vorträge zur Begegnung mit der grossen Persönlichkeit von internationalem Ruf ein.

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