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Video: Tauschaktion: Von Jasskarten bis zu…

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Redaktorin Alena Tschümperlin tauschte sich durch die Rhema. Was sie wohl ergatterte?

Das Prinzip der Tauschaktion ist schnell erklärt: Man tauscht sich von einem Gegenstand mit geringem Wert zu etwas Wertvollem. Dass es klappt, bewies ein Kanadier, der 2005 mit einer roten Büroklammer zu tauschen begann. Ein Jahr und 14 Tauschgeschäfte später hatte er ein Haus. Seine Geschichte ging viral und einige taten ihm gleich. Ein deutscher Student tauschte sich beispielsweise von einer Fussballer-Autogrammkarte bis zu einem Cabrio. Tönt simpel, ist es das aber auch? Ich wollte es testen.

Die Rhema schien mir der geeignete Ort für mein Vorhaben. Die Rheintaler Messe ist zurzeit der «Place to be», wo ich viele Menschen mit hoffentlich grossen Taschen antreffen würde. Mein erstes Angebot sollte ein Set Jasskarten sein. Ein attraktives Tauschobjekt, dachte ich.

Erster Halt am Schiesstand
Mit Mikrofon, Kamera und den Jasskarten betraten meine Arbeitskollegin und ich das Messegelände. Wir hatten unseren Rundgang durch den Aussenbereich noch nicht mal beendet, schon bot sich das erste Tauschgeschäft. Der Besitzer des Schiessstandes interessierte sich für das Projekt und nach kurzem Überlegen kramte er ein pinkes Plüschkamel hervor. Ein fairer Tausch. Der nächste liess nicht lange auf sich warten. Eine Messebesucherin hatte zwei Gegenstände in ihrem Rucksack, die sie anbieten konnte. Eine Taschenlampe oder ein Allrounder-Ladekabel. Ich entschied mich für das Ladekabel und so bekam das Kamel eine glückliche, neue Besitzerin. Das Ladekabel zu überbieten, würde schwierig werden, da es bereits einen gewissen Wert hat. Doch dann lief ich an den Stand der Tütenhüter, wo ich das nächste Tauschgeschäft abschloss. Die Inhaberin gab mir ein Tütenverschluss-System, sie bekam das Ladekabel.

Nichts in der Tasche
So glatt lief nicht jeder Tausch. Viele Passanten wühlten vergeblich in ihren Taschen und Rucksäcken. Meist befanden sich nur Portemonnaies oder Jacken darin. Nichts Tauschwürdiges. Also versuchte ich mein Glück am nächsten Messestand, wo mein Tauschgeschäft etwas düsterer wurde. Ich erhielt eine Kerze in der Form eines Totenkopfes im Tausch gegen das Tütenhüter-Set. Ein interessanter Tausch, obwohl es wahrscheinlich ein Verlustgeschäft war. Das sei mal dahingestellt. Denn mittlerweile kam ich ins Tauschfieber und war vor allem gespannt auf die Angebote. Kontrastreicher konnte mein nächster Tausch deshalb nicht sein. Am bunten Stand von Floranum fand ich eine Abnehmerin, die mir im Gegenzug ein Strauss fliederfarbener Trockenblumen reichte.

Nach nur einer Stunde stand mein letzter Tausch bevor. Ob es auch ein Haus oder ein Cabrio sein wird, erfährst du im Video.

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