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Dominic Schmitter pilotierte einen Triumph Roadster über die Bergsprintstrecke in Walzenhausen. Am Wochenende ist er wieder auf zwei Rädern unterwegs.
Dominic Schmitter pilotierte einen Triumph Roadster über die Bergsprintstrecke in Walzenhausen. Am Wochenende ist er wieder auf zwei Rädern unterwegs. (Ulrike Huber)

Über 200 Fahrzeuge am Bergsprint

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200 Oldtimer, Le-Mans-Sieger Marcel Fässler, Töff-Talent Dominic Schmitter und Cyndie Allemann begegnen sich am 4. historischen Bergsprint Walzenhausen – Lachen vom 20. und 21. August. Die Zuschauer sind hautnah bei den Stars.

MOTORSPORT. Wenn es einen einem breiteren Publikum bekannten Deutschschweizer Autorennfahrer gibt, dann ist es wohl Marcel Fässler. Der Welt- und Europameister, der auch in Le Mans schon gewonnen hat, beehrt den Bergsprint mit seinem Audi Quattro. Auch der Altstätter Dominic Schmitter, erster Schweizer seit langem in der Superbike-WM (der Königsklasse der Serien-Motorräder) wird die Strecke unter die Räder nehmen.

Menschliche Ingenieurskunst

Am Dienstag unternahm der Rheintaler auf der Bergstrecke für TV-Dreharbeiten einen Ausflug in ein vierrädriges Gefährt: Mit einem Triumph Spitfire MK II – einem klassischen Roadster mit 75 PS und 1300 ccm – donnerte er die Bergstrecke nach Lachen hoch. Kehliges Bellen, nervöses Grollen und animalischer Sound bildeten den perfekten Soundtrack im Hinblick auf den im 21. Jahrhundert zum vierten Mal durchgeführten Bergsprint Walzenhausen – Lachen. Am Bergsprint selbst ist Schmitter aber wieder auf zwei Rädern unterwegs.

Über 200 historische Rennfahrzeuge werden am Samstag und Sonntag für die Zuschauer hautnah zu bewundern sein. Wunderschöne Beispiele menschlicher Ingenieurs- und Design-Kunst aus allen Epochen motorisierter Fahrzeuge. Darunter sind auch viele Autotypen, welche die früher von Rheineck bis nach Lachen führende Bergrennstrecke schon in der Zwischenkriegszeit befahren hatten. Es werden wieder mehr als 8000 Zuschauer erwartet, die Marcel Fässler, der Profi-Rennfahrerin Cyndie Allemann oder Fredy Amweg, König der Berge, Fredy Lienhart oder Markus Hotz auf die Reifen schauen. Und natürlich auch Lokalmatador Erwin Steingruber, dem schnellsten OK-Präsidenten der Schweiz. Auch sonst sind einige Einheimische am Start, etwa der Altstätter Armin Buschor oder der Balgacher Pino Zünd.

Gratis-Shuttlebus

Damit der zweitägige Anlass für die Zuschauerinnen und Zuschauer zum unvergesslichen Erlebnis wird, hat das Organisationskomitee die Anreise möglichst stressfrei geplant. Die Strassen rund um den Bergsprint sind gesperrt; in der Umgebung stehen zahlreiche Parkplätze zur Verfügung. Empfohlen wird der Parkplatz bei der Motorfahrzeugkontrolle im Buriet/Rheineck, von wo aus ein Gratis-Shuttlebus direkt zum Start führt. Im Preis der Eintrittskarte sind An- und Rückfahrt im Shuttlebus inbegriffen. Neu fahren die Zuschauer mit einer gültigen Eintrittskarte bei der Bergbahn Rheineck – Walzenhausen gratis.

Der historische Bergsprint ist auch ein Familienerlebnis. In Walzenhausen sind die Zuschauer hautnah bei den Fahrern und ihren historischen Fahrzeugen. Entlang der Strecke zwischen Walzenhausen, Schwimmbad und Lachen wurde speziell ein Wanderweg eingerichtet, von dem aus die interessantesten Streckenabschnitte eingesehen werden können. (gh/pd)

Mehr Infos: www.bergsprint.ch

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