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Diepoldsau

Novoid freuen sich darauf, ihren neuen Song «The Squad» vor dem Publikum auf der Altstätter Allmend zu spielen.
Novoid freuen sich darauf, ihren neuen Song «The Squad» vor dem Publikum auf der Altstätter Allmend zu spielen. (Bild: pd)

Tickets zu gewinnen: Novoid spielt an der Premiere der "Rheintaler" Blues & Rock Night

Monika Linder Kommentare

Novoid ist der Jury-Favorit der ersten «Rheintaler» Blues & Rock Night. Wir stellen die Band vor und verlosen Tickets für den Event am 16. September.

Bühne frei für die Diepolds­auer Band Novoid: Die fünf Jungs haben die Jury des «Rheintalers» überzeugt und treten am 16. September auf der Altstätter Allmend auf. Im Interview spricht Leadgitarrist Phil Keller über erste Auftritte, AC/DC, Solid Rock und harte Arbeit. 

Welches Gitarrenriff war das erste, das du beherrschen wolltest? 
Phil Keller: Das war «TNT» von AC/DC. Mein Onkel hat mich auf die Band aufmerksam gemacht, mir die Platten gezeigt. Ich habe das Album «Back in Black» gehört, der Rest kam von allein. Mit meinem Onkel ging ich auch an mein erstes AC/DC-Konzert.

Novoid ist ursprünglich eine Kirchenband. Wie war es, als ihr «Highway to Hell» in der Kirche gespielt habt? 
Zu laut! Wir haben uns gedacht, wir spielen mal einen AC/DC-Song – und das kann man ja nicht leise spielen, das tönt sonst schrecklich. Wir hatten unseren ersten Proberaum gleich neben dem Friedhof in Diepoldsau. Vielleicht hatten die Leute Angst, dass wir jemanden wiederauferstehen lassen – und wir wurden irgendwann rausgeschmissen. Danach haben wir uns selbstständig gemacht. Das mit der Kirche war von Anfang an klar, dass es kurzlebig sein wird.

Woher stammt die Idee für den Bandnamen Novoid – auf  Deutsch «keine Leere»? 
Inspiriert hat uns der Song von Black Sabbath, «Into the void». Wir fanden Void einfach ein geiles Wort. Kombiniert mit No, weil wir eben keine Leeren sind, haben wir den perfekten Namen gefunden. 

Wenn ihr am 16. September an der «Rheintaler» Blues & Rock Night auf die Bühne geht, dann hebt ihr das Festival aus der Traufe. Aufgeregt? 
Ja, da kommt bei uns Nervosität auf. Es ist automatisch Druck da, den du sonst weniger verspürst. Aber mit unserem Solid Rock passen wir als Starter perfekt in den rockigen Teil der Nacht. Auch spielen wir unsere neue Single «Squad» und sind gespannt, wie der Song ankommt. Unseren neuen Song live einem breiten Publikum in solch einem Rahmen vorzustellen, ist immer eine Feuerprobe. Wir freuen uns sehr auf den Event, auf das Publikum und  auf die anderen Bands.

Wie fühlt ihr euch jeweils vor einem Auftritt?
Sehr nervös aber auch aufgeregt und vorfreudig. Das gehört dazu. Etwas vom Besten bei Live-Auftritten ist es, auf der Bühne richtig loszulassen und Gas zu geben, weil die Leute genau das von uns erwarten. Unser Ziel ist es, dass die Leute Freude haben und abgehen. Das ist mit das Beste am Musik machen.

Ihr habt schon am «Szene Open-Air» vor grossem Publikum gespielt. Wie war das Erlebnis für euch?
Nachdem wir an der «Talente Open Stage» 2015 im Conrad Sohm teilgenommen haben und der Veranstalter auf uns aufmerksam geworden ist, kam die Einladung für den Gig am «Szene-Open-Air». Das war auch unser erster Auftritt vor Leuten, die uns nicht kannten. Der grosse Anlass machte Lust auf mehr und spornte uns zusätzlich an.

Ihr habt bereits im Vorprogramm von Shakra und Uriah Heep gespielt. Beide Bands gaben euch positives Feedback. Wie kam das bei euch an? 
Es ist vor allem ein riesiges Kompliment. Man nimmt gern auf, was solch etablierte Bands über einen sagen. Mit Shakra haben wir noch etwas getrunken und länger geredet. Das Lob der Band ist eine weitere Bestätigung, dass man einen Nerv getroffen hat. Es gibt uns noch mehr Antrieb, erst recht weiterzumachen. In erster Linie machen wir aber Musik, weil es uns Spass macht. Geradliniger Rock ist einfach unser Ding. Es hat nicht per Zufall mit AC/DC angefangen. Uns geht es nicht darum, verschnörkelte Musik zu produzieren, sondern frontal und geradeaus zu spielen. 

Nach euch spielen die Black Diamonds, die Rheintaler Lokalmatadoren, die es schon über 20 Jahre gibt. Kennt ihr euch?
Wir werden an der «Rheintaler» Blues & Rock Night das zweite Mal vor den Black Diamonds auftreten. Das erste Mal durften wir an der Rhema vor ihnen spielen. Die Black Diamonds sind einfach coole Typen. Wir kennen die Jungs inzwischen sehr gut, man trifft sich immer wieder hier im Rheintal an einem Fest oder im Ausgang. Sie sind richtig gut und es ist uns bewusst, dass wir als ihre Vorband am 16. September richtig abrocken müssen. Dass wir dank der Jury, die für uns gestimmt hat, die Gelegenheit dazu erhalten, ist ebenfalls eine Bestätigung, dass unser Sound ankommt.  

Den Erfolg einheimischer Musiker wie der Black Diamonds und Shem Thomas zu sehen, ermutigt euch das?
Ja. Black Diamonds, Shem Thomas und auch die Fäaschtbänkler sind für uns riesige Vorbil­-der. Sie sind alle wie wir aus dem Rheintal – nicht aus einer Schweizer Stadt wie Zürich oder Bern – und haben es auf grosse Bühnen geschafft. Vor allem harte Arbeit hat sie weitergebracht – und sie sind drangeblieben. Bei diesen Bands ist die Rechnung aufgegangen und genau das ist auch unser Ziel, dafür arbeiten wir genau so hart und bleiben am Ball. 

VERLOSUNG
Wir verschenken 2×2 Tickets für die «Rheintaler» Blues & Rock Night. So nimmst du an der Verlosung teil:
Beantworte folgende Frage: "Wie heisst der neue Song der Band Novoid?
Schick die Antwort mit deinem Namen und deiner Adresse per E-Mail an: life@rheintaler.ch
Einsendeschluss ist Dienstag, 6. September.

Viel Glück!

Hier geht es zur Website der Band. Dort kannst du auch den neuen Song von Novoid hören.

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