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Eichberg

(Archivbild: Max Tinner)

Steuerfuss von Eichberg bleibt

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Der Jahresabschluss der Gemeinde zeigt einen Ertragsüberschuss (auf zweiter Stufe) von 95627 Fr., budgetiert war ein Aufwandplus von 231994 Franken.

Wegen der noch nicht bezifferbaren direkten und indirekten Auswirkungen von Corona und anstehenden Investitionsprojekten wird der Bürgerschaft beantragt, den Steuerfuss bei 119 % zu belassen.

Zum Ergebnis beigetragen haben nebst einer ausgeprägten Ausgabendisziplin vor allem Minderausgaben beim Finanzbedarf der Schulgemeinden und den Finanzliegenschaften sowie Mehreinnahmen bei Grundstückgewinnsteuern, Gewinn- und Kapitalsteuern und Gebühren der Bauverwaltung. Es entstanden Mehraufwendungen bei den arbeitsmarktrechtlichen Projekten und durch die ausserplanmässige Abschreibung der Projektierungskosten der Sanierung des Gemeindehauses von 80000 Franken. Budgetiert dafür waren ursprünglich 150000 Franken. Bei den Einkommens- und Vermögenssteuern und den Quellensteuern resultierten ausserdem Mindererträge.

Der Bürgerschaft wird beantragt, vom Gewinn von 495627 Fr. (auf erster Stufe) 400000 Fr. in die Ausgleichsreserve einzulegen. Der Rest soll dem Eigenkapital zugewiesen werden. Über Gewinnverwendung und Festlegung des Steuerfusses wird an der Urnenabstimmung vom Sonntag, 11. April, befunden. Das Budget sieht in der Erfolgsrechnung mit dem unveränderten Steuerfuss von 119 % einen Aufwandüberschuss von 469808 Franken vor.

Ertragsüberschüsse bei den Werken

Die Erfolgsrechnung der Wasserversorgung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 185396 Fr. ab. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von 95500 Franken. Bei der Elektrizitätsversorgung kann ein Ertragsüberschuss von 267836 Fr. und gut 20 % über Budget präsentiert werden. Das Budget der Wasserversorgung rechnet für 2021 erneut mit Ertragsüberschüssen. Die Elektrizitätsversorgung rechnet hingegen mit einem Aufwandüberschuss.

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