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Die amerikanische Abwehrspielerin Brooke Hendrix (vorne, Nummer 5) während eines Testspiels im Einsatz.
Die amerikanische Abwehrspielerin Brooke Hendrix (vorne, Nummer 5) während eines Testspiels im Einsatz. (Bild: Christian Wenger)

Staad mit neuer Abwehrchefin

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Morgen Samstag starten Staads NLA-Frauen in die Rückrunde. Abwehrchefin Jana Brunner konnte ersetzt werden.

Es war ein Glanztag: Wunderschönes Herbstwetter, ein gut gefüllter Bützel mit mehr als 300 Fans und ein 5:1-Kantersieg gegen GC zum Jahresabschluss. Wenig später wurde Staads damalige Abwehrchefin Jana Brunner, die mittlerweile beim FC Basel angeheuert hat, Ostschweizer Fussballerin des Jahres. Ja, der 29. Oktober 2016 war bestimmt kein schlechter Tag für die NLA-Kickerinnen vom Bodensee.

Aber genug der Rückblende. Es ist jetzt Zeit, vorwärts zu schauen. Nebst dem bereits angetönten Abgang Brunners hat sich auch Sabrina Petriella aus beruflichen Gründen für einen Wechsel entschieden. Zwar nur innerhalb des Vereins in die zweite Mannschaft, aber dennoch ist dies ein herber Verlust.

Dafür kommen mit Franziska Sallmann und Rebekka Thoma zwei Rekonvaleszente zurück, die die ganze Vorrunde pausieren mussten. Bereits in den Testspielen sah man ihnen die Freude über ihr Comeback an.

Brooke Hendrix wechselt aus den USA auf den Bützel

Doch wer soll denn die Lücke von Jana Brunner in der Abwehrzentrale schliessen? Lange Zeit sah es danach aus, als ob man auf dieser wichtigen Position improvisieren müsste. Dem FC Staad ist es nun jedoch gelungen, in der Person der knapp 24-jährigen Brooke Hendrix eine amerikanische College-Spielerin als neue Abwehrchefin zu verpflichten.

Sie wird gleich im ersten Rückrundenspiel gefordert sein, denn das Team von Martin Hirt gastiert morgen Samstag, 18. Februar, um 16 Uhr beim Serienmeister FC Zürich.

Eine Woche später gastiert Schlusslicht Derendingen im Bützel. Auch wenn die Seemädchen das Hinspiel mit 3:2 für sich entscheiden konnten, sollten sie gewarnt sein. Im Vorrundenspiel führten die Solothurnerinnen nach nur sechs Minuten mit 2:0, ehe die Seemädchen das Spiel noch drehten. Und wie aus den Medien vernommen werden konnte, hat sich der Aufsteiger mit einigen interessanten Spielerinnen aus der Bundeshauptstadt verstärkt. YB unterstützt den SCD als Partnerverein.

Staads Trainer Martin Hirt sagt, das Team habe «trotz schwierigen Bedingungen in der Vorbereitung gut gearbeitet. Der Höhepunkt der Vorbereitung war sicher das Kurztrainingslager in Wangen im Allgäu».

Aber reicht diese gute Vorbereitung auch für eine Sensation in Zürich? Hirt sagt: «Wir haben uns aus der Meisterschaft mit einem 5:1 in die Winterpause verabschiedet. Dieses positive Erlebnis wollen wir nach Zürich mitnehmen und einen Grossen ärgern. Allgemein wollen wir die Fortschritte im Team seit Saisonbeginn bestätigen.» (cw)