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St. Margrethen

St.Margrethens katholische Kirche wird erneuert.
St.Margrethens katholische Kirche wird erneuert. (Bild: pd)

St. Margrethens Katholiken stimmen Anträgen zu

Pd Kommentare

An der auf den 22. Juni verschobenen Bürgerversammlung der katholischen Kirchgemeinde wurden alle Anträge des Kirchenverwaltungsrats angenommen.

Kurator Othmar Gerschwiler wies «in Anbetracht des Schwindens christlicher Werte und der vielen Kirchenaustritte in der Schweiz» darauf hin, das Christentum vertrete Werte wie individuelle Freiheit, Verantwortung und Würde. Wenn man diese weniger beachte, würden die Menschen immer mehr als Objekte behandelt, was mit dem Rückgang geistig-moralischer Werte zu beobachten sei.

Die Jahresrechnung 2019 mit einem Gewinn von 102187 Fr. und das Budget 2020 mit einem Ausgabenüberschuss von 75600 Fr. wurden diskussionslos genehmigt. Wegen Corona dürften die Steuereinnahmen tiefer als budgetiert ausfallen. Nach dem Ja der Stimmbürger können Kirche, Pfarrhaus und Vikariat ans Fernwärmenetz der Ortsgemeinde angeschlossen werden. Reto Storz, Anex Ingenieure Chur, ergänzte die Projektvorstellung. Der CO2-Ausstoss der drei Gebäude wird um etwa 80 Prozent reduziert. Die Kosten von 181100 Fr. sind bereits finanziert, die laufende Rechnung wird nicht belastet.

Punkto Erneuerung der Innenbeleuchtung der Pfarrkirche gab es Fragen in Bezug auf die Anordnung der Leuchten und die Verwendung des 40-jährigen Kronleuchters, der andernorts eingesetzt werden soll. Roger Krüsi von der Projekt AG, Heerbrugg, stellte das Projekt vor und beantwortete technische Fragen. Nachdem die Kosten von 155000 Fr. bis auf 8715 Fr. finanziert sind, fällt die Belastung für die Steuerzahlenden gering aus.

Mit der Teilrevision der Gemeindeordnung wird die Anzahl der Mitglieder der GPK von vier auf drei Personen reduziert. Zum Schluss wies der Vorsitzende darauf hin, dass an der Bürgerversammlung 2021 ein Präsident oder eine Präsidentin des Kirchenverwaltungsrates gewählt werden muss.

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