rheintaler.ch

Walzenhausen

«Sonneblick» hält an Vertrag fest

Kommentare

Walzenhausen Der 15-köpfige Stiftungsrat des «Sonneblick» hat an seiner Dezembersitzung von drei Einsprachen Kenntnis genommen, die gegen die Baueingabe auf Zweckänderung und Durchführung geringfügiger baulicher Massnahmen eingegangen sind. Sie stehen im Zusammenhang mit der geplanten Eröffnung eines kantonalen Durchgangszentrums. Dieses kann deshalb nicht wie vorgesehen Anfang 2017 eröffnet werden, wie kürzlich an einer Veranstaltung des Kantons bekanntgegeben wurde. Laut einer Mitteilung hat der Stiftungsrat die Konsequenzen diskutiert. Er bedauert die Verzögerung, hält aber am mit dem Kanton abgeschlossenen Mietvertrag fest, der auf Januar 2017 in Kraft tritt. Mitte Dezember wird die letzte Gästegruppe betreut, und die Vorbereitungen für die Übergabe an den Kanton gehen zu Ende, sodass die Gebäulichkeiten unabhängig von der Klärung des Baurechtsverfahrens für die neue Nutzung bereit sein werden.

Hans Altherr aus Gremium verabschiedet

Mit der Belegung des laufenden Betriebsjahres sind die Verantwortlichen zufrieden. Man zählte gut 4000 Logiernächte und liegt damit leicht über den Zahlen des Vorjahres. Auch finanziell ist man im Vergleich zum Budget auf Kurs, inklusive Spendeneingang. Verabschiedet werden Jahresbericht und Rechnung an der Aprilsitzung.

Stiftungsratspräsident Fredi Züst verabschiedete den früheren Landammann und ehemaligen Ständeratspräsidenten Hans Altherr aus dem Gremium; er war 2005 gewählt worden und hat der Stiftung wertvolle Dienste geleistet. Neu gewählt wurden Peter Dettwiler, Seuzach, und Heinz Riedener, Lutzenberg. Beide sind dem «Sonneblick» seit Jahren eng verbunden. (pd)