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Serviceangestellte nach Corona-Lockerungen: «Es fühlt sich super an»

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Nach den Wochen im Lockdown durfte Sarah ihre Arbeit wieder aufnehmen. Der 11. Mai war das Wiedereröffnungsdatum der Gastronomie. Auch die Türen der Habsburg in Widnau stehen offen, wo Sarah als Serviceangestellte arbeitet.

Name: Sarah Alter: 21 Wohnort: Hohenems Beruf: Serviceangestellte in der Habsburg / Studentin

Wie fühlt es sich an, wieder arbeiten zu dürfen?
Ich habe mich mega auf die Arbeit und meine Arbeitskollegen gefreut. Es fühlt sich super an, wieder unter Menschen zu sein. Ich schätze es jetzt umso mehr, überhaupt einen Job zu haben. Das ist nicht selbstverständlich.

Welche Regeln musst du neu beachten?
Es gelten die allgemeinen BAG-Regeln, die den Abstand zwischen den Tischen und der Anzahl Personen pro Tisch vorgeben. Das schränkt natürlich etwas ein, aber es ist machbar. Was das Personal am meisten betrifft, sind die verschärften Hygiene-Massnahmen. Wir achten noch mehr auf die Hygiene und waschen und desinfizieren unsere Hände öfters und bewusster.

Wie ist die Stimmung im Restaurant?
Zu Beginn war es etwas komisch, da ich nicht einschätzen konnte, was auf mich zukommt und wie sich die Gäste verhalten werden. Ich bin aber positiv überrascht: Die Stimmung ist sehr gut und wir bemühen uns, das beste aus der Situation zu machen. Klar, vor den Massnahmen war es lockerer und wir mussten nicht um 24 Uhr schliessen, aber das bleibt ja nicht für immer so.

Kommen die Gäste bereits in Scharen? Oder sind viele noch zurückhaltend?
Überrannt wurden wir nicht, aber es ist immer etwas los. Die Leute haben verstärkt das Bedürfnis, wieder miteinander essen zu gehen. Solange alle die Regeln beachten, kann man es trotz allem sehr gemütlich haben und schneller zur «Normalität» zurückkehren.

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