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Selbständig mit 21 – Er fotografiert sich durch ganz Europa

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Der 21-jährige Raphael Sturm hat sich als Fotograf und Art Director selbständig gemacht. Gemeinsam mit seinem Partner Manuel Paul hat er jetzt eine Agentur in Rheineck eröffnet. Im Interview erzählt er, wohin ihn sein Weg bisher geführt hat.

Name: Raphael Alter: 21 Wohnort: Lustenau und Rheineck Beruf: Fotograf und Art Director

Du selbst sagst von dir, dass du mit nichts angefangen hast. Mittlerweile bist du Fotograf und Art Director. Wie ist es dazu gekommen?
Angefangen hat alles als ich elf Jahre alt war. Damals brachte ich mir Graphic Design bei, mit 13 Jahren begann ich mit der Fotografie. Später habe ich eine Höhere Technische Lehranstalt mit dem Schwerpunkt Informatik besucht, dazu Kurse für Design und Fotografie. Danach absolvierte ich die dreieinhalbjährige Ausbildung in Fotografie in Bregenz. Noch während des Zivildiensts habe ich mich selbständig gemacht und neben der Arbeit viel fotografiert. Mittlerweile konnte ich mit meinem Partner eine Agentur in Rheineck gründen.

Gab es auf deinem Weg auch Hürden, die du überwinden musstest?
Durch meine Ausbildung hatte ich schon immer viel Kundenkontakt und wurde dabei oft ins kalte Wasser geschmissen. Deshalb fühlte ich mich mit der Zeit viel sicherer und konnte auch grosse Aufträge auf eigene Faust erledigen. Ohne meine Ausbildung wären das wohl grössere Hürden gewesen.

Du hast dich nach deiner dreijährigen Lehre als Fotograf selbstständig gemacht und mit deinem Team den Austrian Wedding Award in der Kategorie Styles-Shooting gewonnen. Gab es weitere Höhepunkte in deiner Karriere?
Preise habe ich nicht viele gewonnen, da ich nicht oft an solchen Wettbewerben teilgenommen habe und mich auf die kundenorientierte Arbeit konzentriere. In Zusammenarbeit mit meinem Partner habe ich für das Bregenzer Stadtmagazin mit einem Umfang von 140 Seiten die Fotografie gemacht. Ansonsten bin ich auf die ganzen Kundenprojekte stolz – also die Projekte, die sich über das ganze Jahr verteilen und in einem Druckergebnis resultieren.

In deiner Instagram-Bio steht, dass du weltweit gebucht werden kannst. In welchen Ländern hast du bisher Aufträge ausgeführt?
2019 waren wir auf Hochzeiten in Portugal, Frankreich, Deutschland, der Schweiz und Italien. Sonst sind wir viel in Wien, Düsseldorf, Berlin und allgemein in der ganzen Schweiz unterwegs.

Wie hat sich Corona beim Reisen und Arbeiten für dich ausgewirkt?
Am Anfang war es vielleicht noch eine Hürde, da man sich noch nicht auskannte, was man tun kann, wo man hinkann oder auch darf. Nun ist das viel einfacher, da man auch von hier aus mit Formularen und Tests besser reisen kann. Es ist aufwändiger in der Organisation geworden, jedoch keine Hürde.

Was oder wen fotografierst du am liebsten?
Bei mir ist es die Mode, da ich mich dort am wohlsten fühle und es auch von meinen Eltern mit auf den Weg bekommen habe. Mein Vater besitzt ein Textilunternehmen und meine Mutter ist Modeverkäuferin. Besonders ausgefallene Modefotografie gefällt mir, da man heutzutage mit seinen Bildern komplett herausstechen muss. Die künstlerischen Aspekte, die dafür nötig sind, wie beispielsweise die beste Inszenierung einer Person, das ist meins. Die Zusammenarbeit mit Menschen und Mode.

Neben der Fotografie interessierst du dich also auch für Fashion und Styling. Hast du dir mal überlegt, deine Interessen bei der Arbeit zu kombinieren?
Früher wollte ich mal einen Make-Up-Kurs machen, habe dann aber gemerkt, dass zwei Köpfe mehr denken als einer. Es ist einfacher, wenn man im Team arbeitet. Meine beste Freundin ist Make-Up-Artistin und arbeitet seit einigen Jahren an den Fashion Weeks in Paris, Mailand und London. Mit ihr arbeite ich nun schon vier Jahre zusammen. Wir verstehen uns super und das ergänzt sich im Styling-, Make-Up- und Fotografie-Prozess. Ich selber beginne mit einem Coaching für Hautretusche und Bildbearbeitung in Beauty und Fashion. Das hilft mir bei der High-End-Arbeit und ergänzt mein Berufsrepertoire.

Mehr Bilder von Raphael findest du hier.

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