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Rebstein

Das sanierte Burggut entspricht wieder heutigen Standards.
Das sanierte Burggut entspricht wieder heutigen Standards. (pd)

Sanierung Schulhaus Burggut ist gelungen

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Das Bauprojekt Sanierung/Umnutzung Schulhaus Burggut konnte termingerecht abgeschlossen werden.

Rebstein Aufgrund der aktuellen Gesundheitslage verzichtet der Primarschulrat auf die Durchführung einer Schulhausbegehung für die Bevölkerung.

Bereits 2015 hat der Primarschulrat festgestellt, dass das über 110-jährige Schulhaus Burggut durch die rege Nutzung sowohl einen grossen Sanierungsbedarf aufweist als auch den Anforderungen einer modernen Schule nicht mehr entspricht.

Die Schule präsentiert sich wieder zeitgemäss.

Der Rat hat deshalb der Bürgerschaft ein auf vier Jahre abgestimmtes Sanierungs- und Umnutzungsvorhaben des Schulhauses Burggut detailliert vorgestellt. Diesem Bauvorhaben im Betrag von 1,45 Mio. Franken haben die Stimmbürger an der Bürgerversammlung vom 5. April 2017 zugestimmt.

Meiste Aufträge gingen an das heimische Gewerbe 

An zahlreichen Sitzungen, Besprechungen und Augenscheinen wurden die baulichen Massnahmen besprochen, geplant und kontrolliert. Die Arbeitsvergaben erfolgten nach den gesetzlichen Vorgaben des öffentlichen Beschaffungswesens, wobei erfreut festgestellt wurde, dass die allermeisten Aufträge an einheimisches Gewerbe vergeben werden konnten. Bedingt durch die Behebung von Feuchtigkeitsproblemen im Untergeschoss/Aussenbereich während der Bauphase, der attraktiveren Gestaltung der Umgebung mit der Realisierung eines Ballsportplatzes sowie einer nicht geplanten Schallschutzdecke im Werkraum und der Erneuerung des Eingangsbereichs, hat der Schulrat begründete Nachtragskredite von 60000 Franken bewilligt. 

Neue Ballsportanlage gefällt

Aus pädagogisch-betrieblicher Sicht kam eine Gebäudeerweiterung nie in Frage; die Verantwortlichen haben sich deshalb nur auf die Umnutzungsmassnahmen in der bestehenden Gebäudehülle konzentriert. Die äusseren architektonischen Gegebenheiten blieben unangetastet. Innerhalb des Sanierungsprogramms wurden die geplanten Arbeiten durchgeführt und alles dem neuesten Stand angepasst. Als aktives Bekenntnis zur Energiestadt Rebstein wurden im energetischen Bereich verschiedene Verbesserungen erzielt. So konnte beim Ausbau des Dachgeschosses/Estrichs die schlechte Isolation nach aussen auf den heutigen Stand der Isolationstechnik gebracht werden. Einzig die Heizzentrale wurde nicht erneuert, da in den nächsten Jahren mit der Realisierung eines Anschlusses an das Fernwärmenetz Altstätten – Rebstein gerechnet wird. Mit neuen Spiel- und Sportgeräten hat die Umgebung an Attraktivität gewonnen.

Die neue Anlage wird gut genutzt.

Dabei sticht die neu realisierte attraktive Ballsportanlage ins Auge. Diese stösst seit Inbetriebnahme auf reges Interesse bei den Schulkindern, aber auch bei anderen ausserschulischen Benutzergruppen.

Alle Beteiligten zeigten sich flexibel

Da die Bauausführungen vielfach während der Schulzeit stattfanden, mussten die am Bau beteiligten Handwerker zum Teil unter erschwerten Bedingungen ihre Arbeiten leisten. Dafür gebührt ihnen ein grosses Dankeschön.

Schüler, Handwerker und Abwart mussten aufeinander Rücksicht nehmen.

Nicht zu vergessen sind auch die Lehrpersonen, die zusammen mit dem Hauswart während den vier Jahren Bauzeit Lärm und Staub ertragen und häufig auch ihre Flexibilität unter Beweis stellen mussten. Aber auch die Schülerschaft sei erwähnt, die sich immer wieder als verständnis- und rücksichtsvoll erwiesen hat. 

Das Ziel einer sachgerechten, vernünftigen und nachhaltigen Sanierung und inneren Umgestaltung des Schulgebäudes konnte vollumfänglich erreicht werden. Mit geschickten Raumnutzungen wurden den schulischen Anliegen Rechnung getragen. Damit steht den Schülern, aber auch den Lehrpersonen nun eine optimale Infrastruktur für die Zukunft zur Verfügung und mit der Realisierung eines attraktiven Ballspielplatzes konnten auch die freizeitlichen Bedürfnisse der Schulkinder gestärkt werden. (sr)

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