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Wettkampferfahrung sammeln ohne Druck, ist das Motto.
Wettkampferfahrung sammeln ohne Druck, ist das Motto. (Bild: pd )

Saisonstart am 14. Schollacup

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Geräteturnen Morgen Samstag, 16. März, findet sich der Rheintaler Geräteturn-Nachwuchs zum traditionellen Schollacup in der Mehrzweckhalle in Kriessern ein. Rund 250 junge Athleten von Staad bis Buchs der Kategorien K1 bis K4 fiebern ihrem ersten Auftritt in der neuen Saison entgegen. Schon um 7.30 Uhr präsentieren die Jüngsten in der Kategorie 1 vor den strengen Augen der Wertungsrichter ihre Wettkampfübungen an den Geräten Boden, Sprung und Reck. In vielen intensiven Trainingsstunden wurden Technik, Kraft und Beweglichkeit geschult und die Übungsabfolge einstudiert. Nun gilt es erstmals in der neuen Saison ernst, und die Kleinen dürfen vor Publikum zeigen, was sie gelernt haben. Das tun sie voller Freude und Stolz, und das ist es auch, was das Besondere am Schollacup ausmacht. Zwar unter Wettkampfbedingungen, aber unter möglichst wenig Druck können hier erste Wettkampferfahrungen gemacht werden. Dass dieser «sanfte» Einstieg in die Wettkampfwelt geschätzt wird, beweist die stolze Zahl von knapp 100 Teilnehmern in der niedrigsten Kategorie K1.

Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl startet gleichzeitig an einer parallel aufgebauten Anlage die Kategorie 2 mit 86 Turnerinnen und Turnern. Für sie gelten schon höhere Anforderungen, denn sie haben zusätzlich eine Ring- und die Knaben gar noch eine Barrenübung zu absolvieren. Das verlangt vollen Einsatz, Eifer und Konzentration.

Standortbestimmung für K3- und K4-Turner

Für die etwas älteren Turnerinnen und Turner, die ab 13.40 Uhr im Einsatz stehen, bildet der Schollacup oft den wettkampfmässigen Einstieg in eine klar schwierigere Kategorie als im vergangenen Jahr. Im K3 und K4 sind die Anforderungen schon deutlich höher, die Bewegungsabfolgen komplizierter und Kraft und Technik noch wichtiger. Für Athleten und Trainer ist deshalb dieser erste Wettkampf der neuen Saison eine ausgezeichnete Standortbestimmung. Zum Saisonauftakt gelingt natürlich noch nicht alles perfekt. Aber die Begeisterung am Turnen, die Freude und der Ehrgeiz der Jungs und Mädchen machen die tolle Atmosphäre des Schollacups aus. Im Vordergrund soll nicht nur die Leistung stehen, sondern auch der Spass und das Mitmachen.

Nur eine vereinsinterne Rangliste

Um den Wettkampfdruck möglichst gering zu halten, wird die Rangliste jeweils vereinsintern erstellt, und jeder Teilnehmer erhält eine Medaille. Sie soll Ansporn und Motivation bilden für den zukünftigen Einsatz und Belohnung sein für all die bisher geleisteten harten Trainingsstunden. Die Geräteturnerinnen und -turner freuen sich natürlich auf viele Zuschauer. Bis gegen 17.30 Uhr kann man in der Mehrzweckhalle Kriessern die Faszination des Geräteturnens erleben, und die Festwirtschaft des STV Kriessern wird bestens für das leibliche Wohl sorgen. (eg)

Zeitplan: K1 und K2 (in 3 Abteilungen): 7.30 – 8.50 Uhr; 9 – 10.30 Uhr; 10.45 – 12.05 Uhr; Rangverlesen ca. 12.45 Uhr; K3: 13.40 – 15.15 Uhr; K4: 15.20 – 16.40 Uhr; Rangverlesen ca. 17.10 Uhr.

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