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Damian Dietsche (Gesicht zur Kamera) will gegen Schattdorf auf die Siegerstrasse zurückkehren.
Damian Dietsche (Gesicht zur Kamera) will gegen Schattdorf auf die Siegerstrasse zurückkehren. (Bild: dip)

Rückrundenstart zu Hause

Patrick Dietsche Kommentare

Kriessern empfängt morgen Samstag, 14. Oktober, um 20 Uhr Schattdorf in der heimischen MZH. Die Urner rückten nach ihrem Sieg gegen Hergiswil auf Rang vier vor.

Patrick Dietsche

Zum Saisonauftakt war Schattdorf nicht bereit, nun scheint sich das Team um Trainer Michael Jauch Schwung für die zweite Saisonhälfte geholt zu haben.

Schattdorf mit zwei knappen Siegen

In der aktuellen Konstellation reichen die vier erkämpften Punkte für den vierten Platz – und damit für die Halbfinal-Qualifikation. Beide Schattdorfer Erfolge fielen knapp aus. Gegen Einsiedeln gewannen die Urner mit 19:18 und am letzten Samstag gegen Hergiswil mit 18:16. Dieser Sieg war nicht erwartet worden, weil die Hergiswiler wieder auf ihre Stammformation mit den Suppiger-Brüdern, Patrick Rölli und Raphael Kaufmann zurückgreifen konnten. Der Ausfall von Marco Hodel wog aber zu schwer. Schattdorf erkämpfte sich den knappen Auswärtssieg. Gegen die Kriessner rechnet man sich allerdings nicht allzu grosse Chancen aus, denn das Gefälle innerhalb des Teams ist bedeutend grösser als bei den Rheintalern.

Stilsicherheit bewahren

Neben Nicolas Christen, der bis anhin eine makellose Saison gezeigt hat, und Simon Gehrig, der nach Anfangsschwierigkeiten immer besser in Fahrt kommt, gehören nur noch Kim Bess und Michael Jauch zu den regelmässigen Punktelieferanten. Dies dürfte gegen ein formstarkes Kriessern zu wenig sein. Diese Ausgangslage ist denn auch das gefährlichste für die Kriessner. Sie dürfen den Gegner keinesfalls unterschätzen, denn es braucht auch bei einer guten Ausgangslage nicht viel, um in Rücklage zu geraten. Doch bis anhin haben die Rheintaler einen stilsicheren Eindruck hinterlassen. Obwohl man am letzten Samstag ohne die Verstärkungen der Leihringer angetreten ist, erkämpfte man sich einen Sieg gegen Freiamt. Hugo Dietsche hat damit auch gezeigt, dass er seinem ganzen Kader vertraut und so entsprechend variabel aufstellen kann. Das man aber keine Experimente riskiert und damit die gute Ausgangslage aufs Spiel setzt, dürfte klar sein. Die Kriessner freuen sich auf jeden Fall auf eine weitere Gelegenheit, sich vor eigenem Anhang zu präsentieren.

Die zweite Mannschaft souverän im Final

Die zweite Kriessner Mannschaft sicherte sich am letzten Samstag die Qualifikation für den Final um den Erstligatitel vorzeitig. Das Team um Coach Udo Raunjak steht mit zehn Siegen aus ebenso vielen Kämpfen uneinholbar an der Tabellenspitze. Nicht nur die Tatsache, dass die Kriessner alles gewonnen haben ist erfreulich, auch die Art und Weise zeigt, dass man im Rheintal zurzeit einen Lauf hat. Gegen den RC Zürich gab es einen 30:1- Kantersieg und auch die RR Tuggen hatte beim 26:6 wenig zu bestellen. Zwar müssen die Kriessner noch gegen Winterthur und Rapperswil antreten, doch auch diese beiden Gegner dürften nicht verhindern, dass Kriesserns Reserven ungeschlagen in den Final steigen werden. Dieser findet am 28. Oktober als Vorkampf zum Spitzenkampf RS Kriessern gegen RC Willisau statt. Der Gegner ist noch nicht bekannt.