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Tobias Betschart (im roten Trikot) ist gewillt, seinen Beitrag zu einem positiven RSK-Teamergebnis zu leisten.
Tobias Betschart (im roten Trikot) ist gewillt, seinen Beitrag zu einem positiven RSK-Teamergebnis zu leisten. (Bild: Patrick Dietsche)

RS Kriessern will ein positives Resultat erkämpfen

Patrick Dietsche Kommentare

Die Rheintaler müssten im Freiamt mit 13 Punkten Differenz gewinnen, um es noch in den NLA-Final zu schaffen.

Die Ausgangslage vor dem zweiten Halbfinalkampf zwischen der RS Kriessern und der RS Freiamt ist so klar wie uner­freulich für die Rheintaler. Mit 13 Punkten Vorsprung müssten die Kriessner gewinnen, wenn sie den Finaleinzug noch schaffen wollen.

Damit kann realistischerweise nicht gerechnet werden. Zu stark präsentieren sich die Aargauer im bisherigen Saisonverlauf und auch der Hinkampf vom letzten Samstag hat keine grösseren Schwächen offenbart. Im Gegenteil, waren dabei doch nicht alle Kriessner am Tag X zu 100 Prozent auf der Höhe ihrer Aufgabe.

Die Kriessner wollen etwas für die Moral tun

Eines dürfte aber auch den Verantwortlichen der RS Freiamt klar sein: Der Kampf hätte durchaus auch anders laufen können, und so gross wie die Punktedifferenz am Ende war, ist der Leistungsunterschied zwischen den beiden Teams dann doch nicht. Dies wollen die Kriessner nun im Rückkampf beweisen und zeigen, dass sie durchaus in der Lage sind, den Favoriten zu ärgern. Dazu ist allerdings eine Leistungsstei­gerung nötig. Die Trainer ha­ben das Verbesserungspotenzial schnell erkannt und arbeiten mit ihren Schützlingen daran, dieses Potenzial für den Rückkampf in Muri auszuschöpfen.

Drei Schlagworte sind es, die die Möglichkeiten zur Verbesserung zeigen: Es geht um die Konzentration, den Kampfplan und den Kampfgeist. Wenn jeder über die ganzen sechs Minuten konzentriert bleibt, den besprochenen Kampfplan durchzieht und jenen Kampfgeist zeigt, der für eine Extraleistung nötig ist, ist ein positives Resultat möglich.

Ziel ist nicht mehr die Finalqualifikation, sondern, sich selbst und dem treuen Kriessner Anhang zu beweisen, dass die Parole «Einer für alle, alle für Einen» nicht nur auf dem Banner der Kriessner Fans steht. Es ist nicht anzunehmen, dass die Freiämter nun weniger fokussiert an die für sie vermeintlich etwas leichtere Aufgabe herangehen werden. Trainer Marcel Leutert und sein Staff werden nochmals alles daran setzen, dass die Rheintaler kein Oberwasser bekommen und sich keine positive Dynamik zugunsten der Gäste ergibt.

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