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St. Margrethen

(Archiv/gb)

"Rössli"-Renovation verzögert sich

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An der Gründungsversammlung der Genossenschaft Rössli St. Margrethen vor einem Jahr hiess es, das gleichnamige Restaurant an der Hauptstrasse werde bis Februar 2016 umgebaut und im April bezugsbereit sein. Der Zeitplan konnte allerdings nicht eingehalten werden; Grund dafür seien Mängel an der Bausubstanz und Einsprachen, weshalb bautechnische Abklärungen nötig würden, sagt Felix Tobler von der Geschäftsstelle.

Ein Teil des Gebäudes soll bald abgebrochen werden. Später entsteht dort ein Anbau, der an die Situation der 1950er-Jahre angelehnt ist. Die Genossenschaft beabsichtigt, das Restaurant Ende Jahr zu eröffnen.

Interessierte haben sich gemeldet

Der neue Pächter oder die neue Pächterin hat aber gewisse Kriterien zu erfüllen. Er soll aus der Region stammen und gutbürgerliche Küche anbieten – am besten mit Käsefladen-Tradition am Freitag, wie die Genossenschaft im Inserat explizit schreibt. Einige Interessierte haben sich gemeldet. Mehr Informationen gebe es erst in den nächsten Wochen, sobald feststeht, ob der jetzige Zeitplan eingehalten werden kann.

242 Genossenschafter

Gut stehe es um das Genossenschaftskapital: Insgesamt wurden 242 Anteilsscheine gezeichnet, was einem Betrag von 312'000 Franken entspricht. An der ersten Generalversammlung im Februar war das Ziel, die nötigen 303'000 Franken zu erreichen.