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Rhesi gewinnt weiter an Konturen

Pd/gb Kommentare

Es werden keine weiteren Rhesi-Varianten mehr ausgearbeitet. Vielmehr wird direkt auf das Generelle Projekt hingearbeitet. Damit tritt eine deutliche Beschleunigung des Hochwasserschutzprojekts ein.

Im Rahmen der zweiten Werkstattgespräche haben die Internationale Rheinregulierung (IRR) und die Projektleitung Rhesi den Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinden, der Politik sowie den Akteuren mitgeteilt, wie weit ihre Anliegen bis jetzt im Projekt berücksichtigt werden konnten.

Die Veranstaltungsteilnehmer haben u.a. positiv zur Kenntnis genommen, dass die Gemeinsame Rheinkommission (GRK) zur Lösung der Konflikte die Beurteilungsgrundlagen vervollständigt hat (Dammuntersuchungen, landwirtschaftliche Planung, Hydrogeologische Grundlagen, Grundlagen zur Trinkwasserversorgung, ökologische Grundlagen). Zur zeitgerechten Sicherstellung der Trinkwasserversorgung während der Bauzeit laufen zurzeit bereits Detailabklärungen. Nun erwarten die Projektverantwortlichen, dass sich die Projektinteressierten im Sinne eines funktionsfähigen Hochwasserschutzes lösungsorientiert einbringen und von ihren Maximalforderungen abrücken“.

Umstritten sind vor allem drei Dammabrückungen, die unter anderem als Kompensation für Zugeständnisse in den Bereichen Landwirtschaft, Trinkwasser und Ökologie dienen sollen. Demgegenüber gewinnt die Verwirklichung des Hochwasserschutzes innerhalb der Dämme zunehmend an Akzeptanz.

Bestätigt wurde von der Projektleitung anlässlich der „2. Werkstattgespräche“ nochmals, dass die Lösung der Hochwasserfrage nicht über die Erhöhung der Dämme gefunden werden könne. Der einzige gangbare Weg sei die Verbreiterung des Flussraums. Schon jetzt gebe es einen Dammabschnitt, der sich im torfigen Untergrund gesenkt habe und saniert werden müsse, hiess es.

Als frühesten Rhesi-Baubeginn haben die Projektverantwortlichen das Jahr 2020 genannt.

Weitere ausführliche Informationen zum Projekt Rhesi auf www.rhesi.org.

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