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Rhesi: "Fünf vor zwölf"

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WWF und Pro Natura melden "über 5000 Unterschriften" für die Online-Initiative "Rheinraus!" und packen den verbalen Hammer aus. Am Mittwoch, 14. September, sind die Unterschriften den Projektverantwortlichen übergeben worden.

Die Unterzeichner der Online-Initiative "wollen den Natur-Rhein und dies trotz der Nutzungskonflikte bei der Landwirtschaft und beim Grundwasser", heisst es in einer Medienmitteilung.

Zu den Planungen vom November schreiben WWF und Pro Natura, nicht einmal die rechtlichen Minimalvorgaben würden eingehalten. "Das eigennützige Gebrüll einzelner Wasserversorger führt dazu, dass ein Jahrhunderprojekt seinem Namen nicht gerecht wird und offensichtliche Lösungen mit einem Denkverbot belegt werden", klagen die Umweltverbände. Die Vorzeichen und Projektgeschichte "lassen keine Zuversicht aufkommen, dass die Minimallösung punkto Gewässerschutz konsequent angestrebt wird".

Die Unterschriften-Übergabe habe nicht zufällig um fünf vor zwölf stattgefunden, schreiben WWF und Pro Natura in ihrer Medienmitteilung weiter. Es sei noch nicht zu spät, das Ruder herumzureissen.

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