rheintaler.ch

Reute

Das renovierte Pfarrhaus in Reute erstrahlt in neuem Glanz.
Das renovierte Pfarrhaus in Reute erstrahlt in neuem Glanz. (Bild: pd)

Renovation des Pfarrhauses kommt teurer als gedacht

Kommentare

Das Pfarrhaus Reute ist renoviert und kann nun vermietet werden. Auch die Orgel darf revidiert werden.

An der Kirchgemeindeversammlung der Evangelischen Kirchgemeinde Reute-Oberegg vom vergangenen Sonntag folgten die Kirchbürger in allen Belangen einstimmig der Kirchenvorsteherschaft. Der Steuerfuss bleibt unverändert bei 0,75 Einheiten.

Die Anwesenden genehmigten Jahresrechnung, Budget und Steuerfuss und folgten den Anträgen zur Generalrevision der Orgel und zur Ausführung von Umgebungsarbeiten rund ums Pfarrhaus.

Aus der Kirchenvorsteherschaft sind keine Rücktritte eingegangen. Weitere Mitglieder nebst Präsident Mathias Haltiner sind Jeanine Gehrig, Kinder- und Jugendarbeit, Elena Daepp, Seniorenarbeit, Verena König, Kassierin, Stefan Zürcher, Liegenschaften, sowie Markus Ehrbar, Beisitzer.

Verschiedene Posten verteuern das Projekt

Die Renovationsarbeiten im Pfarrhaus sind seit Kurzem abgeschlossen und die Büroräumlichkeiten konnten im Februar wieder bezogen worden. Die Kosten für den Umbau belaufen sich auf rund 970000 Franken. Das sind rund 120000 Franken mehr als veranschlagt. Präsident Mathias Haltiner begründet die Kostenüberschreitung unter anderem mit verschiedenen Mehraufwendungen bei der Anpassung der Fernwärmeübergabe, der Erweiterung der Heizgruppe sowie für neu beheizte Räume, zwei zusätzliche Retentionsschächte und nicht budgetierte Parkplätze.

Dazu kommen nun Kosten von gut 50000 Franken für Umgebungsarbeiten beim Pfarrhaus. Die 6,5-Zimmer-Wohnung in den beiden oberen Etagen des Pfarrhauses ist ab sofort vermietbar. Die Kirchbürger konnten sich nach der Versammlung ein Bild des renovierten Pfarrhauses machen und äusserten sich positiv über den hohen Ausbaustandard. Einen Tag der offenen Tür möchte die Kirchenvorsteherschaft so bald wie möglich nachholen.

Die Rechnung schloss mit einem Verlust von rund 260000 Franken, bei Aufwendungen von knapp 560000 Franken, knapp 130000 Franken besser ab als budgetiert.

Kassierin Verena König erläuterte, die Besserstellung sei darauf zurückzuführen, dass der Umbau des Pfarrhauses nicht wie beabsichtigt Ende 2020 abgeschlossen werden konnte. Die Steuererträge fielen zudem um rund 25000 Franken höher aus als im Budget vorgesehen. Der Finanzausgleich liegt mit 25860 Franken auf Vorjahresniveau. Das Eigenkapital beträgt Ende 2020 gut 430000 Franken. Im Budget 2021 ist ein Verlust von über 320000 Franken bei Aufwendungen von knapp 600000 Franken budgetiert. (red/pd)

Folge uns: