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St. Margrethen

Wecken Vorfreude auf den Bergsprint (v.?l.): Victor Rohner, Medien Bergsprint; Andreas Aepli, Zenterleiter Rheinpark; Erwin Steingruber, OK–Präsident Bergsprint und Mario Lorenzi, Bereichsleiter Rheinpark.
Wecken Vorfreude auf den Bergsprint (v.?l.): Victor Rohner, Medien Bergsprint; Andreas Aepli, Zenterleiter Rheinpark; Erwin Steingruber, OK–Präsident Bergsprint und Mario Lorenzi, Bereichsleiter Rheinpark. (Valentina Thurnherr)

Rennautos, die Geschichte schrieben

Valentina Thurnherr Kommentare

Anlässlich des Bergsprints Walzenhausen stellt der Rheinpark vom 9. bis 20. August Rennwagen und Motorräder aus. Einige der Fahrzeuge nahmen schon am Bergsprint teil, anderen steht das historische Spektakel am 20. bis 21. August noch bevor.

2006 fand zum ersten Mal nach zwanzig Jahren der Bergsprint Walzenhausen wieder statt. «Wir haben vor zehn Jahren festgestellt, dass viele Familien mit ihren Kindern gekommen sind», sagte OK-Präsident und Initiator Erwin Steingruber. «Viele haben sich bedankt, dass wir den Bergsprint wieder veranstalten und gesagt, sie wären damals in den Achtzigerjahren selbst als Kinder mit ihren Eltern hier gewesen.» Diese Erkenntnis brachte die Verantwortlichen auf die Idee, den Rheinpark mit einzuspannen.

Ereignis für Klein und Gross

Oft gehen Mütter mit ihren Kindern einkaufen, somit ist der Rheinpark der ideale Ort, um für einen Anlass wie den Bergsprint zu werben. «Wir waren sehr erfreut, als man uns angefragt hat, ob wir diese Ausstellung machen können», sagte Andreas Aepli, Zenterleiter des Rheinparks. Einige der Rennwagen und Motorräder, die im Einkaufszentrum stehen, werden am Freitag abgeholt und können dann am Bergsprint in Aktion bestaunt werden. Zusätzlich zum Anlass hat der Rheinpark einen Wettbewerb lanciert, bei dem der Hauptpreis eine Taxifahrt ist. Allerdings nicht auf einer gewöhnlichen Strecke, sondern auf der Rennstrecke des Bergsprints. Und hinterm Steuer sitzt Maik Oehler, der momentan für Sauber arbeitet.

Historischer Anlass

Der Bergsprint hat eine lange Geschichte hinter sich. Der erste fand 1910 statt, der letzte vor der Neueinführung 1986. Danach war es zwanzig Jahre lang ruhig um die Rennfahrer in der Ostschweiz. Bis Erwin Steingruber 1999 beschloss, den Anlass wieder aufleben zu lassen. Acht Jahre musste er für sein Vorhaben kämpfen, mittlerweile gibt es jedoch keine Gegenstimmen mehr.

An diesem «Schaufahren» nehmen Grössen wie der Motorradrennfahrer Dominic Schmitter aus Widnau, der Auto-Rennfahrer Marcel Fässler, der ehemalige Bergrennfahrer «der Bergkönig» Fredy Amweg sowie der ehemalige Motorradrennfahrer Bruno «Kneubi» Kneubühler teil.

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