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Rebstein

(Bild: acp/Archiv)

Rebstein sagt Ja zum Kauf der Magenbrot Rohner-Liegenschaft

Gk/acp Kommentare

Mit 442 Ja-Stimmen (277 Nein) genehmigen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger den Antrag des Gemeinderats zum Kauf der Liegenschaft an der Rietstrasse 10 mit Landabtausch und Bezahlung. Mit dem Erwerb will sich die Politische Gemeinde Rebstein die Möglichkeit für eine allfällige Erweiterung der Sportanlagen sichern. Auch der Werkhof kann saniert werden.

2716 Personen waren stimmberechtigt. Es gingen 724 gültige Stimmen ein.

Nachdem die Magenbrot Rohner AG den Produktionsstandort verlegt hat, standen die ehemalige Produktionsstätte und das dazugehörende Wohnhaus an der Rietstrasse 10 zum Verkauf. Die beiden aneinandergrenzenden Parzellen umfassen eine Fläche von total 3576 m2.

Der Kauf der Fläche soll durch einen Übertrag eines Grundstückes von 1998m2 an der Flussgrabenstrasse sowie der Bezahlung von 991'700 Franken erfolgen.

Marcel Rohner beabsichtigt, am neuen Standort im Fürtli einen Wohn- und Gewerberaum zu erstellen. Die Politische Gemeinde Rebstein ist Eigentümerin des entsprechenden Grundstücks, welches zu einem Drittel der Bauzone WG2 und zwei Drittel der W2 zugeschieden ist. Bis anhin wurde die Parzelle landwirtschaftlich genutzt.

Der Zukauf des Rohner-Areals wird seitens des Gemeinderats als sinnvolle Investition in die Zukunft betrachtet. So kann entsprechende Fläche für einen möglichen Ausbau der Sportanlagen nachhaltig gesichert werden. Damit könnte zugleich die langfristige Erschliessung und Nutzung zukünftiger Sportanlagen sichergestellt werden. Denn die Zufahrt zu den Sportanlagen führt unmittelbar am Grundstück vorbei und wird langfristig betrachtet mehr Verkehr aufnehmen müssen.

Mit 66,34% sagten die Stimmberechtigten der politischen Gemeinde Rebstein zudem Ja zur Sanierung des Werkhofs Grütli und genehmigten den Kredit.

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